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 Killing me Softly ~val-Shay kennenlern kurzgeschichte ^___^

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butta

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BeitragThema: Killing me Softly ~val-Shay kennenlern kurzgeschichte ^___^   Fr 14 Mai 2010, 11:54

Shay ließ den Blick über das Gelände schweifen. Sie sah überall die Ziele und Hindernisse. Schon vor ein paar Wochen hatte ihre Hunterausbildung begonnen, bei der sie vor allem erst einmal ihre Kräfte, ihre Beweglichkeit und Ausdauer trainiert und verbessert hatte. Schon früher als Kind waren ihr Sachen aufgefallen die anderen Kindern nicht auffielen. Mit unter sah sie auch Dinge die andere nicht sahen, aber sie hatte sich früher nie Gedanken darum gemacht. Schließlich hatten ihre Eltern ihr endlich gesagt warum das so war.
Als sie über den Parkplatz auf den Eingang zu lief dachte sie an ihren sechzehnten Geburtstag zurück. Kaum zu glauben, dass das schon wieder über ein halbes Jahr her war. Der Morgen hatte wie viele andere Geburtstage begonnen. Ihre kleine Schwester Shannon stand mit einem Geschenk an ihrem Bett und weckte sie sanft. Nachdem sie ausgepackt hatte waren sie zu den Eltern ins Wohnzimmer gegangen und hatten schön gefrühstückt. Zu dem Zeitpunkt hatte sie noch keine Ahnung von der größten Überraschung, die ihre Eltern für sie bereithielten.
Als sie die kleine Schachtel geöffnet hatte, hatte sie fast einen Schock bekommen. Stolz hatten ihr ihre Eltern verkündet, dass sie eine Hunterin war, dass ihr Nachname eigentlich „van Hellsing“ war, sie aber einen Decknamen benutzen mussten, weil man natürlich versuchte ihnen etwa an zu tun. Sie erinnerte sich daran wie entsetzt sie gewesen war, als ihre Eltern ihr sagten, dass sie Vampire – für die sie eigentlich immer geschwärmt hatte – jagen und töten sollte. Sie erinnerte sich an den hässlichen Streit und wie sie weg gelaufen war. Schließlich, nachdem sie vom Tod ihrer Eltern und dem Verschwinden ihrer Schwester erfahren hatte, ging sie zurück und fügte sich ihrem Schicksal.
Nun ging sie durch den Eingang um ihren ersten Übungen mit Schusswaffen entgegen zu treten. Den Umgang mit Messern und Schwertern so wie Abwehren von Waffen hatte sie schon trainiert. Das Training der letzen Wochen war lang und hart. Die leichte Brise wehte durch ihr extrem langes pechschwarzes Haar und ihre Stiefel klackten leise auf dem Asphalt. Ansonsten war alles still und ruhig. Sie fragte sich wo ihr Ausbilder war und lies den Blick über das friedlich anmutende Gelände schweifen. Scheinbar war sie heute die einzige die Training hatte. Sie seufzte leise und ging weiter. Irgendwo musste er doch sein.
Aus dem Augenwinkel nahm sie eine kleine Bewegung war, was sie zum Stehen bleiben veranlasste.
Plötzlich sprang jemand auf sie zu und riss sie zu Boden, sie reagierte allerdings schnell und rollte sofort mit ihm herum sie das sie über ihm war und presste seine Handgelenke auf den Boden.
„Wow, ausgezeichnete Reflexe, wie sie einer van Hellsing gebühren.“ Der Mann der bewegungsunfähig unter ihr lag lächelte sie freundlich an. Er hatte einen Bart und längeres dunkelbraunes Haar. Seine blaugrauen Augen sahen direkt und freundlich in ihre smaragdgrünen, die den Blick verwirrt erwiderten.
„Was soll denn der Scheiß?“, zischte sie wütend als sie erkannte, dass es ihr Trainer war.
Sie ging von ihm runter, so dass er aufstehen konnte.
„Ich hab nur deine Reflexe testen wollen“, meinte er als sei das selbstverständlich und klopfte sich die Kleider ab.
Sie sah ihn skeptisch mit hochgezogener Augenbraue an. Nachdem er sich vorgestellt hatte
Folgte sie ihm nach hinten zu den Waffen. Er suchte ihr eine aus und reichte sie ihr. Das kalte Metall lag schwer und unangenehm in ihrer Hand. Der bloße Gedanke daran einen Vampir damit zu töten bereitete ihr Unbehagen. Sie drehte die Waffe in ihrer Hand, wobei diese im schwachen Sonnenlicht glitzerte.
„Eine schöne Waffe, nicht?“, meinte ihr Trainer begeistert.
Sie nickte nur stumm dachte, aber anders darüber. „Können wir dann anfangen?“, meinte sie ungeduldig, da sie es hinter sich haben wollte.
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butta

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BeitragThema: Re: Killing me Softly ~val-Shay kennenlern kurzgeschichte ^___^   Fr 14 Mai 2010, 11:56

ich tus seitenweise rein ..dann isses nciht ein son riesen text^^


„Aber klar doch.“, meinte er freudig strahlend und ging mit ihr zum Übungsplatz. Er erklärte ihr zu erst alle Grundlagen und wichtige Sachen die sie beim Schießen beachten musste, wie beispielsweise den Rückstoß der Waffe oder die Windrichtung. Gelangweilt hörte sie zu während der Tag voran Schritt. Schließlich sollte sie die erste Zielscheibe einfach nur treffen. Sie stand auf, da sie sich während der Theorie, welche nicht enden zu wollen schien, hingesetzt hatte und nahm die Schussstellung, die er ihr gezeigt hatte. Sie entsicherte die Waffe und peilte ihr Ziel genau an.
Er saß da und beobachtete sie aufmerksam. Dann schoss sie. Der erste Schuss traf die Zielscheibe ganz außen, worauf hin sie ihre Stellung korrigierte und dem Wind anpasste, ohne dass er etwas sagen musste. Die nächsten Schüsse trafen immer und schließlich mehrmals ins Schwarze. Sie senkte die Waffe, da das Magazin leer war und sah ihn fragend an
Er nickte sie überaus zufrieden an. „Vortrefflich, beeindruckend. Man merkt sofort das van Hellsing Blut in deinen Adern.“
Er meinte es als Kompliment, aber für sie war es alles andere als das. Sie hasste es eine van Hellsing zu sein.
„Danke“, gab sie leicht unterkühlt zurück, was ihm aber nicht aufzufallen schien.
Er zeigte ihr wie man die Waffe lud und ließ es sie selbst machen.
„Ich lasse dich dann mal alleine. Du brauchst mich offensichtlich nicht und ich sehe, dass du gut allein zu Recht kommst. Mach einfach noch ein paar Übungen und den Parcours dann durch, ja?“
Shay nickte, froh ihn los zu sein. Er war irgendwie schon freundlich, aber trotzdem mochte sie ihn nicht. Er war wie all die anderen, die Vampire für Monster hielten, die nicht das Recht hatten zu leben. Jemand der sie nicht als Lebewesen sah und vor allem jemand der, wie der ganze Rest dieses verfluchten Verbandes versuchte Shay zu etwas zu machen, was sie nicht war und was sie auch nie sein wollte.
Er sammelte seine Sachen zusammen und ging dann, wobei er vor sich hin murmelte noch einiges zu erledigen zu haben. Sie sah ihm nach bis er verschwunden war.
Das einzig Gute hier bei ist, dass es gut ist um Aggressionen ab zu bauen, schoss es ihr durch den Kopf als sie an die letzen Monate dachte, in denen sie einfach nicht wusste was sie fühlen sollte. Zum einen die Trauer weil sie ihre Eltern und ihre Schwester verloren hatte und zum anderen all die Wut und der Hass auf den gesamten Verband. Sie hatte niemanden mehr. Auch wenn sich der Verband als Familie und für sie verantwortlich sah, was ihr ganz und gar widerstrebte, war sie eigentlich allein. Sie atmete tief durch, hob die Waffe und schoss ohne hinzusehen.
Kurz nach ihrem Schuss ertönte ein Keuchen, sie riss die Augen auf und ihren Kopf in die Richtung aus der das Geräusch kam. Ein Mann, größer als sie, was nicht schwer war, stand an der Zielscheibe gestützt dort und hielt sich seinen Oberarm aus der Blut rann.
„Oh man, das tut mir leid…ich wollte das nicht!“ sie lies die Waffe fallen und ging auf ihn zu. Als sie nah genug war spürte sie, dass er ein Vampir war. Sie wusste nicht genau, wie sie das erkannte. Aber sie fühlte es.
„Schon gut“, meinte er und hob die Hand um ihr zu bedeuten, dass sie stehen bleiben sollte. Gleichzeitig schüttelte er leicht den Kopf und sie sah einen goldenen Kreuzohrring aufblitzen. Einen Moment überlegte sie tatsächlich ob sie stehen bleiben sollte, aber da sie noch nie auf andere gehört hatte, besonders wenn es sich um Befehle handelte, ignorierte sie seine Geste und ging zu ihm hinüber.
Er drehte sich mit dem Rücken zur Wand, an der die Zielscheibe befestigt war und lies sich daran hinab gleiten. Dann sah er zu ihr hoch als sie vor ihm stand und verzog das Gesicht.
„Na los“, forderte er sie auf. „Töte mich.“
Sie warf ihm einen bösen Blick zu und stemmte die Hände in die Hüfte. „Eigentlich war es grad eher meine Absicht dir zu helfen, nicht dich zu töten. Ich sagte doch das war ein versehen. Ich wollte dich gar nicht…“
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butta

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BeitragThema: Re: Killing me Softly ~val-Shay kennenlern kurzgeschichte ^___^   Sa 15 Mai 2010, 12:29

„Dafür dass du es nicht wolltest hast du aber verdammt gut getroffen“, unterbrach er sie und grinste.
„Hey! Ich bin nicht der Vampir der über ein Hunter- Schießübunsgelände schleicht!“, konterte sie.
Seine gelben Augen funkelten sie amüsiert an. „Was ist dein Problem kleine Hunterin? Du hast einen Vampir getroffen freu dich.“
Grrrrr …Vollidiot, dachte sie leicht gereizt.
„Ich freu mich aber nicht, okay!“, fauchte sie und kniete sich neben ihn. „Bist du eigentlich gestört oder lebensmüde, dass du hier rum rennst?“
Er schüttelte den Kopf, wobei sein schwarzes Haar seidig glänzte. „Nein, aber wo kann man sich besser vor Huntern verstecken als hier? Hier sucht doch keiner nach einem Vampir.“
Sie schüttelte den Kopf. „Armer Irrer.“
Dann begann sie in der Wunde herum zu pulen und holte die Kugel heraus. Er zuckte kurz und behielt sie weiterhin im Auge.
„So draußen.“
„Du bist ein seltsames Mädchen und eine noch seltsamere Hunterin.“
„Boha, kannst du vielleicht mal aufhören mich dauernd Hunterin zu nennen? Ginge das, ja? Das nervt nämlich unglaublich.“
„Mhh … wie soll ich dich dann nennen?“ er richtete sich wieder auf und auch sie erhob sich wieder.
Dann hielt sie ihm die Hand hin. „Ich bin Shay“, verkündete sie als er ihre Hand schüttelte.
„Valentin. Aber Val reicht.“ Er musterte sie eindringlich.
Sie runzelte die Stirn und sah ihn fragend an. „Wasn?“
„Entweder du denkst nichts, was ich persönlich für unwahrscheinlich halte, oder ich kann deine Gedanken einfach nicht hören.“ Das war ihm bis jetzt sehr selten passiert, aber bei Menschen mit einem besonders starken Willen konnte das durchaus vorkommen. Normal konnte er Gedanken anderer lesen, meist wie Bilder aber auch nur wie Stimmen, auch konnte er seinerseits seine Gedanken in Anderer Köpfe projizieren.
„Ja, das kann sein. Irgendwie geht das mit dem mentalen Zeugs bei mir nicht. Hat irgendwas mit meinen Vorfahren zu tun“, meinte sie und winkte ab. Sie wollte nicht weiter darauf eingehen. „Wie geht’s?“
„Hab mich schon mal besser gefühlt. Silber tut verdammt weh.“
„Mhh …“, machte sie und schob seinen Ärmel an seinem Arm hoch um die Wunde zu begutachten. Sie begann bereits sich zu verschließen. „Siehst du fast wieder heile.“
Er stützte sich an der Wand ab. „Ist das irgendwie ne starke Silberkonzentration?“
„Es ist reines Silber. Tut’s arg weh?“, sie klang ein wenig besorgt und Schuldgefühle stiegen in ihr auf.
„Na ja, es ist wie Gift weißt du …“
„Öhm …vielleicht ...eh …brauchst du Blut oder so?“
„Das wäre ne Idee“, murmelte er leise vor sich hin.
Sie stand da und überlegte. Dann hielt sie ihm ihren Arm unter die Nase. Er zog eine Augenbraue hoch und sah sie mit einem fragenden Blick an. Es verwirrte ihn ein wenig. Bot sie ihm da etwa gerade ihr Blut an? Natürlich war es ihm nicht völlig fremd, dass Frauen wollten, dass er sie biss. Dieser Glaube, dass der Biss eines Vampirs erotisch wäre und sich unglaublich anfühlte stimmte und manche Verrückte boten sich nur allzu freiwillig an. Es störte ihn nicht ihnen diese Ekstase zu geben, wenn er dafür ihr Blut bekam.
Aber das hier war etwas komplett anderes. Sie war schließlich eine Hunterin, zugegeben eine sehr seltsame und irgendwie freundliche, aber immer noch eine Hunterin und sie hatte ihn angeschossen!
Er sah skeptisch auf ihren Arm.
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BeitragThema: Re: Killing me Softly ~val-Shay kennenlern kurzgeschichte ^___^   Sa 15 Mai 2010, 12:32

„Nun mach schon, wir haben schließlich nicht den ganzen Tag Zeit und außerdem bekomme ich noch nen Krampf, wenn ich meinen Arm weiter so halten muss.“
Das Mädchen war doch echt unglaublich! Sie bot ihm ihr Blut an als wäre es nichts Wichtiges.
„Bist du dir eigentlich gerade im Klaren was du da tust?“
„Na ja ..ich habe dich schließlich angeschossen. Sieh es als kleine Wiedergutmachung.“ Sie lächelte ein wenig unsicher, denn für sie würde es das erste Mal sein, dass sie sich beißen lies.
Er musterte sie mit einer hochgezogenen Augenbraue. Nachdem er ihr eine Weile in ihre strahlend grünen Augen gesehen hatte wusste er, dass es keinen Sinn hatte mit ihr zu streiten. Sie schien unglaublich stur zu sein.
Er umfasste mir den Händen ihren Arm und zog sie näher zu sich. Aus dem Augenwinkel sah er, wie sie sich auf die Lippe biss und ihn gespannt ansah. Er öffnete seinen Mund, wobei seine Fangzähne entblößt wurden. Er konnte sie ein und ausfahren, je nach Situation.
Sie beobachtete wie sich seine beeindruckenden Fangzähne ihrer Haut und somit ihrer Pulsader nährten. Leicht kratzen ihre spitzen darüber, bevor sie sich tief ihn ihr Fleisch gruben. Sie kniff die Augen zusammen und biss sich fester auf sie Lippe, doch der Schmerz dauerte nur wenige Sekunden. Dann öffnete sie langsam wieder die Augen und sah ihm dabei zu wie er ihr Blut trank. Leise hörte sie wie er schluckte.
Er hatte seine Augen geschlossen. Es tat unglaublich gut wie ihr warmes Blut in seinen Mund schoss, nachdem seine Zähne ihr Fleisch durchdrungen hatten. Wohltuend und warm floss ihr köstliches Blut seine Kehle hinab und füllte seinen Magen. Die Wunde verheilte sofort. Das einzige was er jetzt wahrnahm waren der Geschmack ihres Blutes, ihr Geruch und das Schlagen ihres Herzen, welches etwas schneller als normal war. Er hatte schon lange nicht mehr so gutes Blut getrunken, wusste sich aber zu beherrschen.
Sie fühlte sich ganz seltsam während sie dabei zusah wie er weiter an ihrem Arm saugte. Ihr Körper kribbelte seltsam und sein Anblick strahlte unglaubliche Ruhe aus. Sie spürte einen kleinen Rinnsal ihres warmen Blutes der aus seinem Mundwinkel über ihren Arm floss und schließlich zu Boden tropfte.
Langsam lies er von ihr ab. Seine Fangzähne führen ein bevor er sich die Lippen leckte. Danach leckte er noch mal über die bisswunde, welche sich daraufhin verschloss. Zuletzt wischte er mit dem Handrücken über seinen Mund
Mit großen Augen sah sie zu wie sich die Wunde geschlossen hatte. „Wie hast du das gemacht?“
„Kleiner Vampirsonderbonus. Manche, aber nicht alle, haben die Fähigkeit dass ihr Speichel wunden heilt. Das ist mitunter echt praktisch. Wie fühlst du dich?“
„Oh ... wow … das ist cool. Ehm …mir geht es gut ...denke ich.“
„Es ist möglich, dass du sich etwas schwach fühlst oder dir schwindelig wird. Sag dann aber bescheid, ja?“
Sie nickte. „Ja, ich sag dann bescheid.“ Natürlich würde sie es nicht tun. Sie hasste es schwach zu wirken und mochte es nicht auf Hilfe angewiesen zu sein. Zum einen, weil sie sich für eine Gefahr hielt, denn ständig passierte den Personen, welche sich in ihrer Nähe aufhielten irgendwas. Zum anderen, weil sie auch bisher gut ohne Hilfe ausgekommen war. Na gut. Mehr oder weniger gut. Und genau dieses Gefühl, alle in Gefahr zu bringen, führte dazu, dass sie eigentlich kaum Freunde hatte. Besser gesagt gar keine. Sämtliche Hunter mochte sie nicht oder sie mochten sie nicht weil sie dachten sie wäre als van Hellsing sonst wie eingebildet, obwohl sie in Wirklichkeit das schwarze Schaf des Hunter Verbandes verkörperte. Vampire hatten eher Angst vor ihr, da der Ruf ihres Namens ihr vorauseilten. Sie machten sich nicht mal die Mühe sich davon zu überzeugen ob sie tatsächlich so wahr. Dass kein Mensch mit ihr befreundet sein konnte war ihr relativ schnell klar, denn wie sollte man das plötzliche auftauchen eines Werwolfs in der eigenen Wohnung erklären? Oder all die
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BeitragThema: Re: Killing me Softly ~val-Shay kennenlern kurzgeschichte ^___^   Fr 04 Jun 2010, 15:14

Entführungen und Morddrohungen? Nein, es wäre besser wenn sie allein blieb und nach außen hin weiter stark tat, auch wenn sie das nicht wahr.
Sie sah noch mal bewundernd auf ihren Arm.
„Hat es geschmeckt?“, sie sah ihn fragend an.
Er hob verwirrt eine Augenbraue. „Ähm ... ja du hast meine Lieblingsblutsorte“, antwortete er schließlich grinsend.
„Blutsorten schmecken unterschiedlich?“ Sie hatte sie nie Gedanken darum gemacht und war eigentlich davon ausgegangen, dass Blut gleich Blut war.
Er nickte. „Ja, schon irgendwie. Es gibt Vampire denen ist das relativ egal andere hingegen trinken ausschließlich ihre Lieblingssorte.“
„Interessant. Und ist das wie bei Wein? Je älter desto besser?“
„Nein eher das Gegenteil. Im Laufe des Lebens eines Menschen verunreinigt das blut, es reichert sich mit Giften an.“
„Aber ..“, sie sah ihn etwas entsetzt an. „Ihr beißt doch wohl aber keine Kinder oder Baby, oder?“
„Nein. Bei kleineren Organismen ist die Gefahr zu groß, dass wir sie unabsichtlich dabei töten. Es ist verboten von Kindern und Babys zu trinken. Wir versuchen schließlich in Koexistenz mit den Menschen zu leben und nicht sie auszurotten. Und glaub mir, ich hab keine Lust mit Mistgabeln gejagt zu werden, obwohl es heut zu tage wohl eher Maschinenpistolen wären.“
Sie nickte und dachte darüber nach was er gesagt hatte. „Val?“
„Hmm?“, er sah sie wieder an nachdem er den Blick über den Platz hatte schweifen lassen.
„Wie alt bist du? Ich meine wegen der Mistgabelsache.“
„Nach dem alter zu Fragen ist doch unhöflich.“
„Das gilt nur für Frauen.“
„Ich bin alt. Glaub mir“, er grinste. Dann veränderte sich sein Gesichtsausdruck, was auch sie bemerkte.
„Weißt du ich glaube nicht, dass es so eine gute Idee ist hier noch länger rum zu stehen“, meinte sie schließlich und sah sich um.
Was für ein komischer Tag. Ich stehe mit einem Vampir, den ich angeschossen habe, hier aud dem Schießübungsgelände für Hunter und quatsche mit ihm.
Verwirrt schüttelte sie kurz den Kopf.
Er nickte und musste ihr zustimmen. Auf einem solchen Platz länger als nötig herum zustehen war wohl mehr als leichtsinnig. Sie sammelte ihre Sachen zusammen und zusammen huschten sie über den Platz. Er hielt inne und zog sie in Deckung als er Stimmen wahrnahm die näher kamen. Auch sie hörte sie als diese nah genug waren, Anhand der Stimmen schloss sie, dass es mindestens drei Personen waren. Sie spähte vorsichtig durch die Ziele und musste feststellen, dass sie keinen der drei Männer kannte.
Val zog sie zurück in die kleine Nische in der sie sich befanden. Zwischen ihnen war kaum ein Zentimeter Platz und das obwohl Beide mit den Rücken an der Wand standen. Er überlegte ob er einfach mit ihr schnell über den Platz rennen sollte. Sie würden ihn vermutlich nicht bemerken. Dann sah er sie stirnrunzelnd an und fragte im Flüsterton: „Warum versteckst du dich denn überhaupt? Das sind doch schließlich deine Leute.“
„Das ist … eine komplizierte Geschichte“, nuschelte sie zurück. Sie hasste das Thema über ihre eigentliche ‚Bestimmung’.
Er musterte sie erneut eingehend. „Was willst du tun? Dich hier verstecken bis sie wieder weg sind?“
„Eher nicht. Das könnte Ewigkeiten dauern.“ Und ich hab keine Lust hier so lange Rumzustehen.
Sie drehte den Kopf im selben Augenblick wie er und sah dabei nach oben. Sodass sich ihre Nasen streiften.
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