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 ~Gedichtssammlung~

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Blackrose
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BeitragThema: ~Gedichtssammlung~   Do 17 Jun 2010, 19:54

Hier ein paar schöne Gedichte und Gedanken zu jedem Thema^^ viel spass




aufmunternde worte:


Wen deine Kräfte dich verlassen,
und Tränen dein Gesicht erfassen,
und du denkst die ganze Welt sei gegen dich,
gib nicht auf ,
Ich glaub an dich!




Freundschaft:



Es dauert lange bis die Rose der Freundschaft erblüht,
doch es braucht nur einen Moment um sie zu zerstören!




Wahre Freunde sind die , die dich lachen sehen,
aber spüren das du im inneren weinst.




Man braucht nur einen Moment um einen Menschen zu bemerken,
eine Halbestunde um ihn einzuschätzen ,
einen Tag um ihn ins Herz zu schliessen,
doch ein Leben lang um ihn zu vergessen.


Ich will für einen Tag sterben ,
um zu sehen wer meine wahren Freunde sind,
und um zu sehen wer mich belogen hat!



Ich lache- doch ich lache nicht!
Ich sehe- doch ich sehe nicht!
Ich höre- doch ich höre nicht!
Ich fühle- doch ich fühle nicht!
Ich weine- doch ich weine nicht!
Ich sterbe- aber ganz still und heimlich!
Ihr merkt es so wieso nicht!



Freundschaft ist ein schönes Wort.
Freundschaft wechselt oft den Ort.
Freundschaft finden ist nicht schwer,
Freundschaft halten noch viel mehr!


Weissheiten


Ein Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln:
Erstens: Durch Nachdenken - das ist der edelste.
Zweitens: Durch Nachahmen - das ist der leichteste.
Drittens: Durch Erfahrung - das ist der bitterste.
Konfuzius

Wir leben alle unter demselben Himmel,
aber wir haben nicht alle denselben Horizont.
Konrad Adenauer

Um klar zu sehen,
genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.

Eines der traurigsten Dinge im Leben ist,
dass ein Mensch viele gute Taten tun muss,
um zu beweisen, dass er tüchtig ist,
aber nur einen Fehler zu begehen braucht,
um zu beweisen, dass er nichts taugt.

Man soll die Dinge so nehmen,
wie sie kommen.
Aber man sollte auch dafür sorgen,
dass die Dinge so kommen,
wie man sie nehmen möchte.
Curt Goetz

Das Undurchsichtige durchschauen wir ziemlich rasch,
aber für das Sonnenklare brauchen wir meist länger.

Auf das menschliche Gedächtnis ist kein Verlass.
Leider auch nicht auf die Vergesslichkeit.

Es gibt zwei Arten von Freunden:
Die einen sind käuflich, die anderen sind unbezahlbar.

Es ist nicht schlimm seine Meinung zu ändern;
schlimm ist, keine Meinung zu haben die man ändern könnte.


Viele Fragen wollen gar nicht beantwortet,
sondern nur durchschaut werden.


Das Gegenteil von Liebe ist nicht Haß,
sondern Gleichgültigkeit.
Ricarda Huch


Alle Menschen sind klug;
die einen vorher, die anderen nachher.


Halte dir jeden Tag dreißig Minuten für deine Sorgen frei,
und in dieser Zeit mache ein Nickerchen.
Abraham Lincoln

Chancen präsentieren sich uns mit Vorliebe
in der Maske von Unannehmlichkeiten.


Wollte man warten, bis man etwas so gut könnte,
dass niemand etwas daran auszusetzen fände,
brächte man nie etwas zuwege.


Die meisten Menschen können zwar vergeben und vergessen,
legen aber Wert darauf, dass die Vergebung nicht vergessen wird.


Die Zukunft hat viele Namen.
Für die Schwachen ist sie die Unerreichbare,
für die Furchtsamen ist sie die Unbekannte,
für die Tapferen ist sie die Chance.
Victor Hugo


Macht ist die Fähigkeit nicht zuhören zu müssen, weil man das Sagen hat.


Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann;
gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann;
und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.


Unpünktliche Menschen vergeuden anderer Leute Zeit, als wäre es ihre eigene.


Keiner ist unnütz,
er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.


Der Gewinner sagt: "Lass mich das für Dich machen."
Der Verlierer sagt: "Das ist nicht meine Aufgabe."


Sage nicht immer, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.
Matthias Claudius


Der Gewinner vergleicht seine Leistungen mit seinen Zielen.
Der Verlierer vergleicht seine Leistungen mit denen anderer Leute.


Reich ist, wer viel hat:
Reicher ist, wer wenig braucht:
Am reichsten ist,
wer viel geben kann.
Gerhard Tersteegen



Jene, die nicht bereit sind
ihr Denken zu ändern,
vermögen überhaupt nie etwas zu ändern.
Bernard Shaw


Wenn jemand sagt, er habe keine Zeit,
bedeutet das nur, dass andere Dinge wichtiger für ihn sind.
Richard Höhn


Was die Augen sehen, ist Wissen.
Was das Herz weiß, ist Gewissheit..


Nie aufzugeben ist eine Sache - eine andere ist zu wissen
wann man aufgeben muss.


Ich habe mich an allem Möglichen orientiert, nur zu selten an Dir!


Manchmal ist eine Trennung besser, als ein ständiges Versuchen.


Wenn zwei Menschen immer die gleiche Meinung haben, ist einer von ihnen überflüssig.
Winston Churchill

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Blackrose
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BeitragThema: Re: ~Gedichtssammlung~   Do 17 Jun 2010, 19:56

Jeder Tag ohne dich ist ein verlorener Tag!


Erfolg ist die Fähigkeit, von einem Misserfolg zum anderen zu gehen,
ohne seine Begeisterung zu verlieren.
Winston Churchill


Der Gewinner sagt: "Es ist schwierig, aber es ist möglich."
Der Verlierer sagt: "Es ist möglich, aber es ist zu schwierig."


Es gibt zwei Wege, um glücklich zu sein:
Wir verringern unsere Wünsche oder vergrößern unsere Mittel.
Wenn du weise bist, wirst Du beides gleichzeitig tun
Benjamin Franklin


Das Schwierige am Diskutieren ist nicht,
den eigenen Standpunkt zu verteidigen,
sondern ihn zu kennen.
Andre' Maurois



Wer damit anfängt,
dass er allen traut, wird damit enden,
dass er einen jeden für einen Schurken hält.
Friedrich Hebbel


Liebe ist der angenehmste Zustand
weiser Unzurechnungsfähigkeit.
Marcel Aymé


Zuviel Vertrauen ist häufig eine Dummheit,
zuviel Misstrauen ist immer ein Unglück.
Johann Nestroy


Die Männer, die mit den Frauen am besten auskommen,
sind dieselben, die wissen, wie man ohne sie auskommt.
Charles Baudelaire


Träume sind Wirklichkeiten, die nicht enden wollen.
Wirklichkeiten sind Träume, die zu Ende sind.
Hans Lohberger


Wenn man schon Dummheiten macht,
dann müssen sie wenigstens gelingen.
Napoleon Bonaparte


Reue ist Verstand, der zu spät kommt.
Ernst Freiherr von Feutersleben


Krise ist ein produktiver Zustand.
Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.
Max Fritsch


Viele Menschen benutzen das Geld,
das sie nicht haben
für den Einkauf von Dingen
die sie nicht brauchen,
um damit Leuten zu imponieren,
die sie nicht mögen.
Walter Slezak


Für den Optimisten ist das Glas halb voll,
für den Pessimisten halb leer.
Der Realist verdrückt sich beizeiten,
damit er nicht abwaschen muss.


Der Mensch will Brutto geliebt werden,
nicht Netto.
Friedrich Hebbel


Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten,
die Ruhe zu bewahren;
und wenn du im Unrecht bist,
kannst du dir nicht leisten,
sie zu verlieren.
Mahatma Gandhi


Beleidigungen sind die Argumente derer, die Unrecht haben.
Jean-Jaques Rousseau


Anderen Menschen einen Spiegel vorzuhalten,
hat den Nachteil, nicht selbst hineinschauen zu können.
Ernst Ferstl


Es ist eine Krankheit der Menschen,
ihr eigenes Feld zu vernachlässigen,
um in den Feldern anderer nach Unkraut zu suchen.
Vicki Baum


Es sind nicht die kleinen Dinge im Leben die zählen,
sondern der Sinn dafür sie überhaupt wahrzunehmen.
Robert Maly´


Die besten Entdeckungsreisen macht man nicht in fremden Ländern,
sondern indem man die Welt mit neuen Augen betrachtet.
Marcel Proust


Der Beginn ist eine große Kunst, doch größer ist noch die Kunst, ein Ende zu finden.


Wer glaubt, mich zu verstehen, ist mir einen großen Schritt voraus.


Einige sagen, dass sie durch meine Offenheit in mir lesen können,
wie in einem Buch.
Doch scheinbar nur die Überschriften.


Wenn ich mir anschaue,
mit welcher Kraft und Besessenheit
die Verlassenen demjenigen hinterher trauern,
der sie verletzt hat, denke ich mir,
dass sie gar nichts anderes wollen.


Freundlichkeit ist die Kunst,
dem Menschen mehr Liebe entgegenzubringen,
als er verdient.
Joseph Joubert

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BeitragThema: Re: ~Gedichtssammlung~   Do 17 Jun 2010, 19:56

Trösten ist eine Kunst des Herzens.
Sie besteht oft nur darin,
liebevoll zu schweigen.
Otto von Leiner


Glaube an die Liebe erst, wenn du dir sicher
bist Leid wegstecken zu können!



Mancher ist so überzeugt, dass er gar nicht weiß, wovon.


Der Mensch steht im Mittelpunkt, also allen im Wege.


Die Guten sterben zuerst, man muss sich schämen, dass man noch lebt.


Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht.


Eines der gefährlichsten Geräusche, die man machen kann, ist laut denken.


In der Realität ist die Wirklichkeit ganz anders.


Leihe dir Geld immer von Pessimisten. Die erwarten nicht, dass man es zurückzahlt.


Weil die Klugen immer nachgeben, regieren die Dummen die Welt.


Es gibt Dinge über die rede ich nicht einmal mit mir selbst.


An manchen Tagen geht alles schief, aber dafür klappt an anderen gar nichts.


Manches ist so wunderbar, dass es schon reicht, irrtümlich daran geglaubt zu haben.


So ist das Leben: Mal verliert man, mal gewinnen die anderen.


Neurotiker bauen Luftschlösser, Psychopathen wohnen drin, Psychiater kassieren die Miete.


Es genügt nicht, keine Ideen zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.


Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage.


Manchmal verstelle ich mich - dann bin ich der, der ich bin.


Der Klügere gibt solange nach, bis er der Dumme ist.


Optimisten wissen gar nicht was für freudige Überraschungen Pessimisten jeden Tag erleben.


Wäre der heutige Tag ein Fisch, würde ich ihn wieder rein werfen.


Bescheidenheit ist die Kunst, andere herausfinden zu lassen, wie wichtig man ist.


Die beste Möglichkeit, Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.


Wenn die Ausnahme die Regel bestätigt, muss die Regel Ausnahmen haben.


Wir missdeuten die Welt - und sagen dann sie täusche uns.


Alles wird schlechter, nur eins wird besser: die Moral wird schlechter.


Gott schütze mich vor meinen Freunden; mit meinen Feinden will ich schon selbst fertig werden.


Alter schützt nicht vor Torheit, aber Dummheit vor Intelligenz.


Man muss immer wieder mit Leuten rechnen, auf die man nicht zählen kann.


Die Ehe ist der Versuch, zu zweit mit den Problemen fertig zu werden,
die man alleine nie gehabt hätte.


Der Klügere gibt vor, nachzugeben.


Drinnen ist es wie draußen: bloß anders


Eine Lösung hatte ich, aber sie passte nicht zum Problem.


Es gibt Menschen, die nur in aufgeblasenem Zustand sichtbar werden.



Einstein ist tot, Newton ist tot, und mir ist auch schon schlecht.


Erfahrung ist die Summe der Dummheiten, die man im Bedarfsfall wieder anwendet.


Der Computer ist die Antwort... Was war eigentlich die Frage?


Ich sage, was ich denke, damit ich höre, was ich weiß.


Alles hat Grenzen, nur die Dummheit ist unendlich.


Wem nicht zu helfen ist, dem ist vielleicht zu schaden.


Du kannst machen, was du willst, aber nicht so.


Je zwölfer der Mittag, desto knurrer der Magen.


Man kann sich an allem gewöhnen, auch am Dativ.


Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.


Wenn man einen Mann auf den Mond schießen konnte, warum dann nicht auch alle anderen?


Es genügt nicht, unfähig zu sein; man muss auch in die Politik gehen.


Es ist ein Brauch von alters her: die Dicken sind besonders schwer.


Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad.


Lieber Gott mach' mich blind, damit ich die Männer herrlich find.


Warum nur den Lukas hauen? Markus, Matthäus und Johannes sind auch noch da!

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BeitragThema: Re: ~Gedichtssammlung~   Do 17 Jun 2010, 19:57

Wer andern in den Hintern schlüpft, daran meist eine Hoffnung knüpft.


Geld ist nicht alles ! - Es reicht noch nicht einmal aus.


Ich kann fliegen, sagte der Wurm, als er mit dem Apfel vom Baum fiel.


Man kann sich an allem gewöhnen, auch am Dativ.


Eine Frau braucht einen Mann. - So nötig wie Kopfschmerzen.


Für einen Anlass gibt es immer eine Gelegenheit.


Auf diese Frage antworte ich mit einem entschiedenen Vielleicht.


Für manche Leute ist ein Gehirnschlag ein Schlag ins Leere.


Weil die Klugen nachgeben, regieren Deppen die Welt.


Informationsfreiheit für alle! Macht die Wände dünner!


Schön, dass Du da bist und nicht hier!


Mensch, ärgere Dich nicht - lieber die anderen!


Der Computer hilft uns Probleme zu lösen, die wir ohne ihn nicht hätten!


Der Baum hat Äste, das ist das beste, denn wär' er kahl, dann wär's ein Pfahl.


Das einzige, was Reiche nicht haben, ist kein Geld..


Je weniger Haare man hat, desto mehr Gesicht muß man waschen.


Mancher faßt sich da an den Kopf - und greift ins Leere.


Teamgeist ist, wenn alle das Gleiche wollen wie ich!


So lange mein Chef so tut, als würde er mich richtig bezahlen,
so lange tue ich, als würde ich richtig arbeiten!


Sage mir, warum, und ich sage dir, weshalb.


Bei mir herrscht Ordnung: ein Griff, und die Sucherei beginnt.


Dem Alltags - Streß kann man entgehen, vermeidet man es aufzustehen.


Denken ist Arbeit, Arbeit ist Energie, und Energie soll man sparen.


Der direkteste Weg der Listigen ist die Schlangenlinie.


Das einzig Echte an manchen Menschen ist ihre Falschheit.


Ein Masochist, der zurück haut, ist pervers.


Wenn mich die Arbeitswut packt,
setze ich mich ganz still in eine Ecke und warte, bis der Anfall vorüber ist!

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BeitragThema: Re: ~Gedichtssammlung~   Do 17 Jun 2010, 19:58

Ich habe nichts gegen geteilte Meinungen, so lange meine gilt und alle anderen sie teilen!


Er hat Haare auf der Brust. Na und? Lassie etwa nicht?


Besser 'ne ordentliche Ruhepause als pausenlose Unruhe.


Wir sind zwar zu nichts zu gebrauchen, aber dafür zu allem fähig.


Nachts, wenn alles schläft, ist meist keiner mehr wach.


Jeder kann denken, aber vielen bleibt es erspart.


Lieber abends später ins Bett, als morgens früher aufstehen.


Ich bin intelligent, schön und gebildet, doch das Beste an mir ist meine große Bescheidenheit.


Was tun, wenn die Uhr stehen bleibt ? - Weitergehen, einfach weitergehen.


Die 5 Sinne des Menschen: Unsinn, Schwachsinn, Stumpfsinn, Blödsinn, Wahnsinn.


Faulheit ist: sich ausruhen, bevor man müde wird.


Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.


Der Pessimist beklagt den Riss in der Hose, der Optimist freut sich über den Luftzug.


Ein Pessimist ist ein Optimist, der nachgedacht hat.


Umwege erhöhen die Ortskenntnis.


Auf diese Frage antworte ich mit einem entschiedenen Vielleicht.


Bei manchen ist der Kopf eine Sicherungskopie des Hinterns.


Politik bedeutet Steuern zu erheben, die man selbst nicht zahlt.


Raritäten, die in Massen auftreten, sind besonders selten.


Spieglein Spieglein im Regal - die Männer sind mir scheißegal.


Snobs sind Leute, die sich ihre Petersilie mit FLEUROP ins Haus schicken lassen.


Sprach Abraham zu Bebraham: "Kann ich mal dein Zebra ham?"


Warum sachlich werden, wenn es auch persönlich geht.


Die meisten Aufgaben lösen sich von selbst, man darf sie nur nicht dabei stören.


Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere uns haben wollen.


Damit immer mehr immer weniger tun können, müssen immer weniger immer mehr tun.


Entschuldigung, auf welchen Anmachspruch würdest du jetzt positiv reagieren?


Sorry, ich möchte Dich nicht dumm anmachen, aber ich hätte nichts dagegen wenn Du es tust.


Das einzige, was mir deine Augen noch nicht verraten haben, ist dein Name.


Damit diese Nachricht dein Handy nicht in 10 Sekunden zerstört, musst du nur zurücksimsen, wann wir uns im Kino treffen.


Liebe ist das einzige Spiel, bei dem es zwei glückliche Gewinner gibt. Möchtest du mein Gegner sein?


Liebesgrüße aus weiter Ferne, die hat man ja so gerne. Besonders, wenn man nicht weiß, wie der Absender heißt!


Als Gott dich schuf, wollte er angeben.


Liebe geht durch den Magen... Lust auf Pop(p)corn?

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BeitragThema: Re: ~Gedichtssammlung~   Do 17 Jun 2010, 19:59

Du bist so süß wie Baileys, so warm wie Cognac, so besonders wie Champagner, so vielfältig wie Cocktails, so exotisch wie Malibu, du haust mich um wie Tequilla!


Jeder meiner Schritte, seit ich laufen lernte, hatte nur das Ziel DICH zu finden!


Ich bin neu in der Stadt, kannst du mir den Weg zu deiner Wohnung zeigen?


Rat mal, wer an dich denkt - der Telekom ein paar Cent schenkt. Wenn du weißt, wer ich bin - ein heißer Kuss ist dein Gewinn!


Wenn du diese SMS liest, habe ich mich schon lange in dich verliebt!


War dein Vater, König für einen Tag? Muss er wohl, bei so einer Prinzessin wie dir?


Würdest du mir die Richtung zeigen? - Wohin? - Zu deinem Herzen!


Jeder Traum ist anders, jeder Traum ist schön - doch mein schönster Traum liest gerade diese SMS!


Deine Eltern sind Diebe - sie haben das Leuchten der Sterne gestohlen und in deine Augen gesetzt.


Ich sammele Pokemons. Dich habe ich noch nicht in meiner Sammlung. Darf ich dich haben?


Das Kleid steht dir, aber auf meinem Schlafzimmerboden würde es besser aussehen.


Ich bin eine Guten-Morgen-SMS. Werde den ganzen Tag auf dich aufpassen und dafür sorgen, dass du den Absender nicht vergisst.



Du bist der schönste Stern am Himmelszelt, der geilste Kerl auf dieser Welt. Will dich knuddeln, dich verführen, dich ganz nah an meinem Körper spüren!


Du liebst Dich, ich liebe mich. Haste Lust zu tauschen?


Deine Augen verraten alles. Nur Deinen Namen verraten sie nicht.


Ich weiß, wir kennen uns nicht und das muss sich schlagartig ändern!


Jetzt hast Du die Chance, mich näher kennenzulernen.


Ich schließe die Augen und sehe Dein Gesicht. Ich berühre meine Lippen und denke an Dich.


Du bist so süß wie ein riesengroßer Berg Schokolade! Darf ich Dich vernaschen?


Das Leben ist eine Keksdose und Du bist mein Lieblingskeks!


Nachts, wenn alle Engel schlafen gehen, dann kann man das am Himmel sehen, für jeden Engel leuchtet dann ein Stern und Deinen sehe ich besonders gern.


Es gibt 7 Weltwunder, 6 Kontinente, 5 Ecken der Pentagone, 4 Blätter am Klee, 3 Weltmeere, 2 Augen. Doch Dich gibt es nur einmal...


Rosen sind rot, Veilchen sind nett und ich wär so gern mit Dir im... Cafe!


Wenn die Erde aufhört, sich zu drehen und alles beginnt zu sterben, wenn der Himmel sich verdunkelt und die Stille uns verschlingt, gibt es nur ein Platz, wo ich sein möchte, und der ist an DEINER SEITE!


Du bist Luft für mich ...und ohne Luft kann ich nicht leben.


Als ich Dich das erste Mal sah, habe ich mich immer gefragt, woher ich Dich kenne? Doch nun weiß ich es... Du bist das Mädchen meiner Träume.


Du fragtest mich, wen ich liebe! Ich antwortete, mein Leben. Da gingst Du traurig fort, denn Du wußtest nicht, daß DU mein Leben bist!


Traue niemals einem Stern, Sterne funkeln und verglühen. Traue niemals einer Rose, Rosen duften und verblühen. Traue jedoch ewig mir, denn mein Herz gehört nur Dir!


Alle Wünsche werden klein neben dem, bei Dir zu sein.


Ich würde gerne der Grund, für Ihre heutige schlaflose Nacht sein.


Gratuliere! Sie haben bei dem Wettbewerb "die schönste Frau in diesem Raum" den ersten Preis gewonnen. Und der erste Preis ist eine Nacht mit mir...


Mein Leben will ich teilen mit Dir, mein Herz, das schenk ich Dir. Ich brauch Dich! Ich kann nicht leben ohne Dich. Dafür gibt es nur einen Grund: Ich liebe Dich!


Ein kleiner Gedanke geht still und heimlich auf eine ganz lange Reise. Hoffentlich verfliegt er sich nicht, er soll Dir sagen, da denkt wer an Dich!


Habe gekündigt, werde Astronaut - damit ich dir die Sterne vom Himmel holen kann!


Heimlich, still und leise schicke ich diese SMS auf Reisen. Sie kommt von ganzem Herzen und mit Grüssen, soll es dir den Tag versüssen.


Wer den Himmel auf Erden sucht, hat im Geographieunterricht geschlafen!


Liebe entsteht zwar im Kopf, aber das Herz muss damit klar kommen!


Ich muss dir was gestehen. Ich werde es dir gleich sagen. Warte. Jetzt aber. Nur noch einen Augenblick. Mist, keine Zeilen mehr.


Glück ist immer das, was man dafür hält. Für mich bist Du mein Glück!


Wer Schmetterlinge weinen hört, weiß wie Wolken schmecken. Ich bin sicher, du bist es und du weißt es.


Wie ein Nike ohne Air, wie ein Gummi ohne Bär, wie eine Sonne ohne Stich, so wär mein Leben ohne dich.


Ich hol dir keine Sterne mehr vom Himmel: Die liegen doch bei dir eh nur im Zimmer rum!


Liebe ist oft schmerzhaft und es ist der Schmerz, der am längsten bleibt, also enttäusche mich nicht.


Das Allerbeste hier auf Erden ist von dir geliebt zu werden.


Denk an Meer ohne Wasser, denk an eine Nacht ohne Schlaf, denk an ein Herz ohne Liebe, denk an mich ohne dich.


Eifersucht, ist die Sucht die mich auffrisst, wenn Du nicht bei mir bist.

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BeitragThema: Re: ~Gedichtssammlung~   Do 17 Jun 2010, 20:05

An die Person, die diese SMS liest.
Sie kommt nicht von mir, sondern von meinem Herzen,
um dir zu sagen, wie sehr ich dich liebe.


Weine nicht, weil es aus ist, sondern lächle, weil es schön war!


Meine ganze Liebe werde ich dir geben, bis wir über allen Wolken schweben. Denn du bist die Einzige auf dieser Erde, die ich immer lieben werde.


Ich sitze hier und denk an dich,
da fällt mir ein: ich liebe dich!


Die Liebe ist das Einzige, das nicht weniger wird, wenn wir es verschwenden.


Du kannst ausziehen was du willst, du siehst immer gut aus.

An einer Rose hab ich gerochen, an einem Dorn hab ich mich gestochen, mit Blut hab ich geschrieben, Für immer werd ich dich lieben!


Wenn du mir wehtun willst, dann tu es. Aber triff nicht mein Herz, denn dort bist nämlich du.


Ich liebe dich, so glühend heiß bis rote Rosen werden weiß, bis weiße Rosen werden rot, ich liebe dich bis in den Tod.


Wie ein Geier nach den Klippen sehn ich mich nach deinen Lippen.


Wollte dir etwas unbeschreiblich schönes, liebes, einfühlsames, heißes, erotisches und prickelnd kluges senden, aber leider pass ich nicht aufs Display!


Ich liebe dich, kann nichts dafür, dass sich mein Herz so sehnt nach dir. Hörst du es schlagen? Es schlägt für dich. Es will dir sagen: Ich liebe dich.


Sorry, aber ich hab die SMS, in der stand, das du mich
nachher sehen möchtest, leider nicht bekommen.


Wie- Du hast ein Handy?


Was? Ein Treffen mit Dir?
Sorry, hab keine Ahnung wer du bist!


Ich denke die ganze Zeit nur an dich.
Wie soll ich da auch noch an die Uhrzeit denken?


Tut mir leid, die Straßenbahn hat sich verfahren.


Entschuldige die Verspätung. Musste mein Handy aufladen,
damit ich mich jetzt auch aufrichtig entschuldigen kann.


Ich dachte Zeit wäre Geld. Hab auf ordentlich Zinsen gehofft.


Ich hab so schön von dir geträumt.
Deswegen wollte ich noch länger schlafen.


Sorry, meine Gartenzwerge hatten sich geprügelt.

Was haben U-Boote und Microsoft - Windows gemeinsam?
Sobald man ein Fenster aufmacht bekommt man Probleme!
danke schön an Lukas

Bill Gates kommt in den Himmel. Gott: Was hast Du auf Erden geleistet, mein Sohn? Bill: Erstens bin ich nicht Dein Sohn und zweitens: Runter von meinem Stuhl!


Borland-Chef P. Kahn möchte Gates sprechen. "Bill will niemanden sehen, er hat eben angefangen Winword 7 zu programmieren." "Gut, ich warte, bis er fertig ist."


Wann besteht bei einem Windows-PC keine Absturzgefahr? - Während eines Stromausfalls.


Was ist der Unterschied zwischen Bill Gates und Batman? Batman hat den Pinguin längst besiegt.


Warum klebt ein Intel-Inside-Aufkleber auf den Pentium-Rechnern? Es soll ja nachher keiner sagen können, er sei nicht gewarnt worden.


Woran erkennt man, dass auf einem PC Windows installiert ist? Die Aufschrift auf der Reset-Taste ist nicht mehr lesbar.


Was schreit ein Microsoft-Programmierer, der ins Wasser gefallen ist? F1 F1 F1!!


Kunde: Ich habe Windows 98 installiert Techniker: Ja, und? Kunde: Ich habe große Probleme. Techniker: Ja, das sagten Sie bereits.


Computerkunde: "Ich suche ein spannendes Grafik-Adventure, das mich so richtig fordert." Verkäufer: "Wie wärs denn mit WINDOWS 2000?"


Bill Gates wird demnächst in "Wetten daß ?..." auftreten. Er will 8 von 10 Windows-Fehlern an den Wutausbrüchen der Anwender erkennen.


Was passiert bei Microsoft im Falle eines Stromausfalls? Nichts. Sie erklären die Dunkelheit einfach zum Standard.


Frage: Welche Hardwareplattform eignet, sich am besten, um die Leistungsfähigkeit von Windows 95 zu demonstrieren? Antwort: Der Overheadprojektor.


Gute Nachricht: Windows98 ist 100% kompatibel! Die Forscher suchen nur noch, womit!


Das Netzwerk Ihres Handy's wurde umgestellt, der Tarif Ihrem Geschlechtstrieb angepasst. Je stärker desto billiger. Herzlichen Glückwunsch, sie telefonieren umsonst!

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BeitragThema: Re: ~Gedichtssammlung~   Do 17 Jun 2010, 20:06

Alle reden immer von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz... Wenn das nicht bald losgeht kündige ich!


Sie: "Was laufen sie eigentlich die ganze Zeit hinter mir her?" Er: "Jetzt wo sie sich umdrehen, frage ich mich das auch!"


Ich sitze hier und trinke Bier und wäre doch so gern bei dir. Starkes Sehnen, Starkes Hoffen! Kann nicht kommen, bin besoffen!


Es gab eine Phase in meinem Leben, da hatte ich sechs Jahre keinen Sex, keinen Alkohol, keine Dogen. Dann kam ich in den Kindergarten...


Suche Partnerin fürs Leben: Bin gut aussehend, kinderlieb, kann kochen, hasse Fußball, liebe langes Vorspiel und lüge notorisch.


Ich hab aufgehört mit Sex: Lag ich oben, hatte ich Höhenangst! Lag ich unten, hatte ich Platzangst! Lag ich auf der Seite, konnte ich nicht fernsehen.


Laut neuester Umfrage sind Polen die besten Liebhaber und Indianer die mit den größten Dingern! MfG Winnetou Koslowski


Was ist der Unterschied zwischen erotisch + pervers? Erotisch ist: eine Frau mit einer Feder bis zum Orgasmus zu bringen. Pervers ist: wenn das Huhn noch dran hängt!"


Dein Horoskop für nächste Woche! Geld: Die Sterne lächeln. Beruf: Die Sterne lächeln. Gesundheit: Die Sterne lächeln. Sex: Die Sterne lachen sich zu Tode!


Zwei Schwule im Bett, sagt der eine: "Ich hab mein Kondom vergessen!" Der andere: "Im Ernst?" "Nein, im Dieter!"


Ein Mann kommt spät Abends heim, fragt die Frau: "Was machst du denn für ein Gesicht?" Mann:" Wenn ich Gesichter machen könnte, hättest du längst ein anderes!"


Was ist der Unterschied zwischen einem langen Rock und einem kurzen? Die Zugriffszeit!


68% der Menschen haben Sex am Abend, 30% haben Sex am Tag. Wir zwei gehören zu den 2%, die nichts besseres zu tun haben, als SMS zu schreiben und zu lesen


Der Elefant kommt zum Kamel: "Warum ist dein Busen auf deinem Rücken?" Kamel: "Scheißfrage von jemandem, dessen Schwanz im Gesicht hängt!"


Steht ein Mann nackt vorm Spiegel, betrachtet sich und sagt: "Ach 2cm mehr, und ich wäre König." Antwortet eine Stimme: "2cm weniger, und du wärst Königin."


Der Spruch: "Wer abends säuft, kann morgens auch arbeiten!" ist falsch. Denn: "Wer abends vögelt, kann morgens auch nicht fliegen!"


Weißt Du, was es bedeutet, abends spät nach Hause zu kommen, umarmt, geküsst und geliebt zu werden? Es bedeutet: Du bist in der falschen Wohnung!


Wenn du dich manchmal klein, nutzlos und depressiv fühlst, denke daran: Du warst einmal das schnellste Spermium in deiner Gruppe!


Ich schaue in die Sonne und sehe Dich! Ich schaue aufs Meer und sehe Dich! Ich schaue in die Sterne und sehe Dich! Verdammt! Geh mal zur Seite!

Was schreit die Tochter einer Anwältin, die in die 1 Klasse geht, wen die lehrerin fragt : Was ist mit deinen Hausaufgaben?
Antwort : Ich pledire auf Unzurechnungsfähigkeit!
von Seda nur Erkut!



Vollmondgedichte:


Hans und Grete und der Vollmond

Der Mond in seiner Sichelform
beeindruckt weniger enorm
als wenn derselbe aufgebläht.
Dann wird er innig angespäht ...

Im Rasen sitzt der Hans mit Grete
und fragt sich plötzlich, was man täte,
wenn der Mond mal nicht mehr wär.
Er grübelt hin, er grübelt her,
und schließlich kommt er zu dem Schluß:
Es muß so sein, wie es sein muß.
Es wäre, was er niemals hoffe,
eine große Katastrophe,
wenn der Mond mal nicht mehr schiene,
weil der doch allen Menschen diene.

Nun wird in diese Denkarbeit
auch das Gretchen eingeweiht:
"Du Grete", spricht er nachdenklich,
"ohne Mond wärs fürchterlich.
Denn würd' man nicht den Mond besitzen,
dann müßten wir im Dunkeln sitzen.
Das Küssen wär' nur halb so schön,
könnt' man sich dabei nicht sehn.
Das Licht, beim Heimweg in der Nacht
hat manchen schon gut heimgebracht.
Zu Orientierungszwecken ist
er gut, wenn man betrunken ist."

Da ist das Gretchen wirklich platt,
was für 'nen klugen Hans sie hat.
Nun stehen sie beide Hand in Hand
bedächtig still am Waldesrand
und blicken ehrfurchtsvoll nach oben
zum dicken runden Mond dort droben.

Vollmondnacht

Am Abend bin ich aufgewacht,
ich sah des Mondes hellen Schein,
allein in einer Vollmondnacht,
was könnte denn noch schöner sein?

Der Mond, er zieht mich magisch an,
um mich herum ist alles still,
weil ich nichts anderes mehr wahrnemen kann,
die ganze Nacht ihn ansehen will.

Er ist so schön, er scheint so hell,
ich bin wie süchtig nach dem Mond,
dem größten, wertvollsten Juwel,
das oben hoch am Himmel thront.

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BeitragThema: Re: ~Gedichtssammlung~   Do 17 Jun 2010, 20:07

Meine treue Begleiterin

Nun sitz ich hier voller Trauer und Schmerz,
meine Augen brennen mein Hals tut weh,
von innen kommt es raus,
denk an die viele schönen
Momente,Sekunden,Stunden,Tage,Wochen, Monate und Jahre zurück,
heute morgen streichelte ich dich noch,
und wusste heute abend bist du für immer fort,
du meine, unsere stets treue Begleiterin
warst immer froh uns zu sehn,
so war's auch umgekehrt,
wir freuten uns wenn wir nach Hause kammen
und du Oxane uns entgegen kamst,
was hatten wir für ein Glück mit dir,
du gingst mit uns über zehn Jahre gemeinsam durchs Leben,
nun gehen wir mit dir deinen letzten Weg ins Himmelreich,

nun bist du befreit von Schmerz und Leid,
ganz tief im Innern bei uns,
bleibst du unser treue Hündin,
so schau ich von heute an beim Vermissen von Oxane
stets zum Himmel,

und zum großen geheimnisvollen Vollmond,
in dir sehe ich alles und noch viel mehr,
man muss nur genau hinschaun.

Schlaflose Vollmondnacht

Kann nicht schlafen, ist so hell,
Suche nach des Lichtes Quell,
Die Sterne sinds nicht, schon längst verglommen,
Der Mond der ists, von dem die abendlichen Licher kommen.

Nur einen Augenblick erkannt,
Hat er sich in meinen Geist gebrannt,
Ich kann nicht wegschauen, nicht jetzt, vielleicht irgendwann,
Noch zieht mich der Mond in seinen Bann.

Nur Gestein, so sagte man mir,
Doch etwas anderes leuchtet hier,
So Lebensfreudig streichelt das Mondlicht über meine Haut,
Der Mond der ists, der meinen Schlaf heut klaut.

Ich beschuldige ihn nicht, Danke ihm für seine Pracht,
Die er mir bietet in jeder schlaflosen Vollmondnacht,
Will jetzt nicht ruhen, wüsst' nichtmal ob ich es jetzt kann,
Noch zieht mich der Mond in seinen Bann.

Am Horizont sinkt er nieder,
Ich singe tausend Klagelieder,
Wenn er sich niederlegt, das Morgengrauen erwacht,
welch wunderschöne, schlaflose Vollmondnacht.

Vollmond

Blasser Kreis am Nachthimmel,
der mich erschaudern lässt ...
Ich sende Dir meine Gebete
und bin sprachlos von Deiner
stummen Schönheit.
Wie Du die Nacht streichelst
und Licht in das Schwarz bringst.
Alles blickt auf Dich
und Du mahnst leise am Horizont
neben Sternen.

Wunschlos glücklich!

In Liebe

Sei Du mein Vollmond –
für immer und sehnsuchtsvoll
in Liebe geküsst.

Fragen

Warum dreht sich diese Sonne
nicht um uns im Vollmondschein ?
Sind wir Mittelpunkt des Himmels
und im Weltall ganz allein ?

Warum ändern nicht die Menschen
um in Liebe ihre Kriege ?
Soll Gerangel ewig währen
bloß um Vormacht und um Siege ?

Warum braucht das viele Geld
nicht zur Abwechslung mal mich ?
Hätt nicht einer die Erfindung
könnt behalten nur für sich ?

Warum läßt mich dieses Leben
selten sein ohne Vorkommnis ?
Möcht nicht irgend jemand Steine
und im Weg ein Hindernis ?

Warum wollen wir oft andere
als die eine die uns begehrt ?
Ist denn immer eine Antwort
auf die Fragen wünschenswert .


Anitram

Das Gedicht vom Reh

Ich bin kein tisch,
ich bin kein fisch,
ich bin ein holz
das macht mich stolz.
doch wär ich kein dachs,
wär ich ein tisch,
wär ich kein lachs,
wär ich ein fisch,
dann wär ich ein reh,
das wär auch ok.
denn das reh springt hoch,
das reh springt weit,
warum auch nicht,
es hat ja zeit.
es springt über wiesen,
es springt über felder,
es springt über brücken,
und über wälder
denn das reh,
es hat ja zeit,
aber auch nur bis jemand schreit,
liebes reh bleib stehen,
ich möchte ein wegstück mit dir gehen, ...
so geht man zu zweit in reihen gereiht,
in den dunklen wald,
es ist Vollmond
und bitterlich kalt.
sie gehen hinein, sie gehen hinaus,
die geschichte ist aus.
doch eins ist ganz klar,
sie ist gar nicht wahr,
denn ich bin kein reh,
sondern ein holz,
und das macht mich stolz.

Sehnsucht nach dem Vollmond

Ich blicke zum Himmel in der Dunkelheit und sehe den Mond
Ich folge ihm und er führt mich zu einer Lichtung im Wald
Dies ist also der Ort an dem du liegst
Ein Ort an dem man die Sterne sieht wie sonst nie
Ich beuge mich runter zu dir und streiche sanft über dein Gesicht
Doch du siehst mich nicht
Ich sehe noch einmal genauer hin und stelle fest dass du schläfst
Ich sehe deine Lippen und wage einen Kuss
Zu groß die Hoffnung dass du darauf erwachst
Doch kaum habe ich dich geküsst wache ich selbst auf
Und muss wie schon so oft feststellen
Dass nicht du sondern ich selbst geträumt habe
Und dass ich auf den nächsten Vollmond warten muss ...

Vollmondnacht

Durchwacht
Die Vollmondnacht
Um
Der
Nacht-Träume-Sinn
Gebracht
Die Vollmondnacht
Blutleer
In
Gedanken
Den
Tag
Verbracht
Wiederkehr
Erwartet
Aufgebracht
Die Vollmondnacht


Kristian Goldmund Aumann

Vollmond

Mond,
der Du voll am Himmel hängst,
läßt dem Schwarz der Nacht keine Chance,
die Erde in Finsternis zu tauchen.
Stärker ist das glänzende Strahlen
als die Mattheit des Dunkels –
wenn auch nur für diese Nacht.

Vollmond

(Meinem Freund Richard gewidmet)

Eindrucksvoll vorm tief geschwärzten Horizont
steigt ein erhaben Ding hinan und thront
derweil noch dunkelrot, doch minder nicht an Größe.
Staunend wird all Augenmerk darauf gerichtet,
und da es langsam heller wird, sich gleichsam lichtet
zeigt vollends es bald seine unbedeckte Blöße.

So übernimmt, vom Licht der Sonne übervoll bedacht
es feist und rund das Zepter seiner unumstritt'nen Macht
und wandert gleißend gar am dunklen Firmamente.
Nicht nur die Meere, alles Leben magisch hingezogen
hebt es Gefühle an in Braus und Wogen,
bestrahlt die Nacht so mahnend hell als ob es brennte.

Und doch ist es die Stille, die man unverkennbar spürt
mit der der Erdtrabant so tief in unserm Innern uns berührt.
Es ist als ob man alle Zeiten dieser Welt einfinge
und man im Sternenlauf vertiefend sich nun selbst versenkte.
So bringt uns der in ew'ger Bahn nach Gottes Plan Gelenkte
zurück zum wahren Wesen aller seiend Dinge.

Der Mond

Der Mond schlendert gelassen,
um's Haus, durch Stadt und Gassen,
keinen Träumer gilt's zu stören,
sein Schritt ist nie zu hören.

Silberner Vollmond, auf rundem Lichte,
rollt er vom Marktplatz zum Gerichte,
und bei des Kirchhofs Ruhestätten,
grüßt Freunde er in kalten Betten,

der Mond.

Sein Weg braucht keine Leiter,
wenn er kommt als Giebelschreiter,
über steile Schieferdächer, - schwindelfrei,
das ist er eh, ganz nebenbei.

Wie Seiltänzer die in Balance,
schlafwandelt er, versetzt in Trance,
Manche, die Tag's sich bieder gaben,
und And'res nun im Sinne haben,

der Mond.

Er lässt die Köter bellen,
und leuchtet helle den Gesellen,
die spät bei Nadel und Faden,
noch am off'nen Fensterladen.

Schielt neugierig um alle Ecken,
wo Schatten sich verstecken,
und treibt mit ihnen Handel,
ob machbar wär' ein Wandel,

der Mond.

Beim Brunnenspiegel macht er Pause,
nur fromme Nonn' in ihrer Klause,
macht sein Scheinen nicht so trunken,
wie letzte Zecher die Spelunken.

Doch am liebsten mag er schauen,
in die Gemächer jener Frauen,
die sich in schwülem Schlafe winden,
ersehnend Lieb' und Lustempfinden,

der Mond.

Dann küsst er diese Weiber,
und läßt die schönen Leiber,
sich selber überlassen,
und wandert weiter durch die Gassen,

der nächsten Nacht entgegen,
auf leisen Flügelschlägen,

der Mond,

der Mond.

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BeitragThema: Re: ~Gedichtssammlung~   Do 17 Jun 2010, 20:08

Gedankenkreis

Ahach! Vollmond!
Hätt' ich mir ja
Denken können
dass du
mal wieder
Da bist
wo Ich
wieder mal
nur im Kreis
Denke

Zwei Schwäne

Sieh' dort auf dem Wasser, zwei Schwäne, weiß und wunderbar;
Stolz und majestätisch, ich glaub' ein verwunschen Liebespaar.

Hoch oben toben Wolken, dunkel, schwarz ist der Olymp.
Zeus der Göttervater, oh' wie zornig, sehr ist er verstimmt.

Amor, geliebt von schmiegsam Psyche, beide sind entflohen,
Hinab zur Erde, trotz Zeuses Willen, Macht, dessen Lohn.

Zahllos schwirren ihre Pfeile, Liebe, rote Blüten: getroffen ist ein Herz, Schnell werden beide müde, halten ein: gar oft war es nur Stein!

Erst kurz der Mensch auf Erden weilt, gespalten noch das Herz,
Will lieben, stürmen, Fesseln lösen, doch auch eitel, Lust am Bösen.

"Komm" flüstert Psyche, "dort am Wasser lass uns ruh' n,
Eigenmächtig unser Handeln, doch nie bereue ich mein Tun!"

"Ja", so Amor, "versperrt der Olymp uns nun, auch ein Menschenleben; Lass uns annehmen, der Schwäne schön Gestalt: Sinnbild unseres Strebens".

Wenn manchmal sanft Frau Nacht, den Vollmond hell kreiert,
Und suchend Hände halten wach, dann haben Beide euch berührt!


Reinhard Blohm



Leben



Man kann sterben,
doch Leben ist so viel mehr!
Die Zeit heilt keine Wunden Man gewöhnt sie nur an den
schmerz!

Es ist nur eine Träne die ich weine,
doch die Träne zeigt wie ernst ich es meine!

Alles wird besser,
doch nie wieder gut!

Du siehst die selbe Sonne wie ich, du siehst die selben Sterne wie ich, du siehst den selben Mond wie ich, doch die Tränen, die ich wegen dir weine, die siehst du nicht!


Nicht alle sind Glücklich die Glücklich scheinen,
manche Lachen nur um nicht zu weinen!

Alles wird wieder gut,
spätestens dann wen das Leben
zu ende geht!


Wen die Welt sich nicht mehr dreht, und der letzte Zeiger steht,
alles beginnt sie schwarz zu färben,
will ich in deinen Armen sterben!

Ich brauche keine liebe, den ich
Habe was wertvolleres!!
Ich habe die Freundschaft!!!
Liebe ist irgend wann vor bei,
doch Freundschaft kannst du
bis zum Tod haben!!
Liebe bringt Tränen,
Freundschaft trocknet dieser Tränen!!!

Lebe,
Lebe als gebe es keinen Morgen, Lebe ohne sorgen, geniesse jeden Tag,
sag denen die du liebst wie sehr du sie Magst,
den man kann nie wissen ob das der letzte
Tag auf dieser Welt ist!
Tränen sind die besten Freunde,
den sie kommen wen andere
dich längst verlassen haben!
Schliesse deine Augen
Und geniesse für einen Moment, das jemand an dich denkt.

Einmal fragte die Liebe die
Freundschaft: Für was bist du
da wen es mich gibt?
Sie antwortete: Um da ein
Lächeln zu bringen wo du eine Träme hinterläst!!!

Tag für Tag zu leiden,
will ich mir nicht mehr die Zeit vertreiben,
ohne dein Gesicht zu sehen, ohne du mich kannst verstehen,
wie sehr ich dir meine Seele an vertraute,
bevor ich nur noch vom Himmel auf dich schaue!

Ein schrei sagt mehr als 1000
Worte.....
Eine Träne sagt mehr als 1000
schreie.....
Ein Schnitt sagt mehr als 1000
Tränen......


Tag für Tag musste ich sehen,
wie gut du mich kannst verstehen, doch sah ich an diesem Tag, was das ist für ein grosser verrat,
ich stand da mit Rad und Tat, doch ich sah es war zu spät,
sie geht, ich flehte sie an das sie bleiben soll, das sie ist so toll,
doch sie sagte : die Zeit ist gekommen,
doch sie würde immer bei mir sein, sie sagte : mein Leben ist auch dein!

Tränen trocknen,
doch das Herz weint!

Vertrauen ist, wen man einem
Menschen sogar glauben zu
Können, wen man genau weiss,
das man an seiner stelle Lügen
würde

Wen du denkst du kannst nicht mehr weiter leben,
weil dein Herz so Blutet,
dann denke daran wie viel Herzen bluten würden , wen du nicht mehr leben würdest!

Wen des Nachts die Rossen
Weinen, und mein Herz vor
Sehnsucht bricht will ich dir
im Traum erscheinen und
sagen: ich liebe dich!

Engel die nicht Lächeln, werden die Liebe nie sehen, Menschen die nie weinen ,
werden die Liebe nie verstehen!

Lieber alles verlieren und dich
haben....
Als alles zu haben und dich zu
verlieren!

Narben auf dem Körper ,
sind Zeichen das man Gelebt hat,
Narben auf der Seele ,
sind Zeichnen das man Geliebt hat!

Liebe kommt und geht, doch Freundschaft hält
ewig!

Weine nicht an meinem Grab, den ich bin nicht dort,
ich bin der Wind der über die Blätter weht,
ich bin der Schnee der sich sacht auf den Boden legt,
ich bin die Sonne die überm reifen Feld steht,
ich bin der Regen der vom Himmel fällt,
Weine nicht an meinem Grab, den ich bin nicht dort, ich bin noch da , ich bin nicht Tod.

Schliesse die Augen und versuche zu sehe,
öffne die Augen und versuch zu verstehen!

DIE WÖLFIN

Umgeben von anderen und doch ganz allein.
Die Tränen verborgen, keiner kennt seinen Pein.
Getrieben von Sehnsucht die Niemand stillt.
Die leere im Herzen, die Niemand fühlt.

Träumend von Liebe, Unterwerfung und Macht,
so streift die Wölfin allein durch die Nacht.

Die Seele zerrissen von tiefem Schmerz.
Aus vielen Wunden blutet das Herz.
Wünsche zu äussern schon lange verlernt.
Von Liebe und Glück so endlos entfernt.

Träumend von Liebe, Unterwerfung und Macht,
streift sie alleine durch die Nacht.

Gefühle zu zeigen, sie längst nicht mehr traut.
Auf Niemandem- ausser sich selbst- mehr baut.
Die Kraft zu ertragen, sie langsam verläst.
Die, die sie liebt, besorgen den Rest.

Träumend von Liebe, Unterwerfung und Macht,
so streift die alleine durch die Nacht.

ALLEIN

Manchmal wünsche ich mir, ich sei nicht mehr hier,
das ich endlich Frei sei,
das ich endlich habe ein daheim,
Doch Träume sind nicht Real, sie sind anderen egal,
Drum schliesse ich die Augen, damit ich muss nicht mehr glauben,
Damit mir niemand meinen Glauben kann rauben!!!!!!

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BeitragThema: Re: ~Gedichtssammlung~   Do 17 Jun 2010, 20:14

Manchmal wünschte ich mir, ein Haus mit Zauberwänden , in das die Welt nicht dringt , mit ihrem Seelenlosen Unverstandnis,
wo ich nichts von ihr sehe, höre, spüre wo ich alleine binn und mich ganz öffnen kann wo nichts mich behindert und niemand mich stört,
wo jeder Atemzug mir gehört und alles nach meiner willenlosichkeit geht, manchmal vergesse ich das dieses Haus in mir steht

Wie gern würde ich schreien , ganz lange und schrill, doch ich sage nicht ein Wort bin wieder nur still,
wie gern würde ich lachen , ganz ohne bedenken, doch es fällt mir schon schwät dir ein lächeln zu schenken, wie gern würde ich lieben, one das denken an Morgen, doch ich kann nicht vergessen, werde beherrscht von den sorgen, wie gern würde ich dir sagen wie sehr ich dich mag, das dein lächeln mir Kraft giebt selbst am dunkelsten Tag, doch ich wärde nichts tun werde wieder nur schweigen den ich habe nie gelernt meine gefdühle zu zeigen.

Dunkelheit ist keine Zeit,
sie zeigt nur es ist so weit,
es tut mir leid, aber du hast mich getriben zu dieser Tad, ich weiss es ist ein grosser verrat,
Doch kanst du nicht verstehen, du musst mich an sehen, ich habe seit dem keine ruhige nacht mehr verbracht, Ich bin Tot, ich weiss ich war ein ideot, doch ich flehe dich an, erlösse mich von diesem bann, Es tut mir leid aber ich bin berreit,
zu kämpfen den ich gebe nicht auf bis ich wider ruhich schlafen kan bis ich frei bin von diesem ban.

Tausend Tränen weine ich,
tausend shcmerzen ertrage ich,
tausend schreie schreie ich,
tausend gedanken denke ich,
tausend gefühle fühle ich,
tasuend blutungen blute ich,
tausend worte sage ich,
doch wer hört mich?
Seda n. erkutn


Herbstlich sonnige Tage
Herbstlich sonnige Tage,
Mir beschieden zur Lust,
Euch mit leiserem Schlage
Grüßt die atmende Brust.

O wie waltet die Stunde
Nun in seliger Ruh'!
Jede schmerzende Wunde
Schließet leise sich zu.

Nur zu rasten, zu lieben,
Still an sich selber zu baun
Fühlt sich die Seele getrieben
Und mit Liebe zu schaun.

Und so schreit' ich im Tale,
In den Bergen, am Bach
Jedem segnenden Strahle,
Jedem verzehrenden nach.

Jedem leisen Verfärben
Lausch' ich mit stillem Bemühn,
Jedem Wachsen und Sterben,
Jedem Welken und Blühn.

Selig lern' ich es spüren,
Wie die Schöpfung entlang
Geist und Welt sich berühren
Zu harmonischem Klang.

Was da webet im Ringe,
Was da blüht auf der Flur,
Sinnbild ewiger Dinge
Ist's dem Schauenden nur.

Jede sprossende Pflanze,
Die mit Düften sich füllt,
Trägt im Kelche das ganze
Weltgeheimnis verhüllt.

Schweigend blickt' s aus der Klippe,
Spricht im Wellengebraus,
Doch mit heiliger Lippe
Deutet die Mus' es aus.
Emanuel Geibel


Der Herbst ist da
Schnell ziehen Wolken übers Tal!
Der Herbst ist da! Schon wieder mal.
Ganz übermütig, könnt` man meinen,
treiben die Wolken, raufen, weinen!
Um lachend dann, sich überschlagend,
hoch Watteberge auf sich tragend,
voll Düsternis sich aufzutürmen;
im wilden Flug dahinzustürmen,
um gleich darauf zart zu zerfließen,
kurz wieder mal sich zu ergießen,
und liebevoll, sich neu verbindend,
in ihrem Spiel kein Ende findend,
der Sonne auch kurz Platz mal machen -
sich mit ihr necken, mit ihr lachen...
Vor blauem Grund, weithin zu seh`n...
Der Herbst ist da! Wie wunderschön.

Herbst
Nun laß den Sommer gehen,
Laß Sturm und Winde wehen.
Bleibt diese Rose mein,
Wie könnt ich traurig sein?
Joseph Freiherr von Eichendorff


Liebesschmerz
Weit in nebelgrauer Ferne
Liegt mir das vergangene Glück

Nur an einem schönen Sterne
Hängt mit Liebe noch der Blick

Aber wie des Sternes Pracht
Ist es nur ein Schein der Nacht

Die Liebe kann alles verlangen
Doch auch vergänglich kann sie sein

Was dahin ist und vergangen - kann es denn die Liebe sein?

Wenn das Liebesglück auch flieht
Der Liebesschmerz wird nie vergehen
Schiller


1000 Scherben
Wenn eine Glasscheibe zerbricht
Dann hört man das
Wenn ein Tonkrug zerbricht
Dann hört man das
Wenn ein Herz bricht
Dann hört man nichts
Aber der Schmerz ist so laut
als würden alle Glasscheiben und Tonkrüge
dieser Welt brechen
Peter Groeger Sh.


Manchmal wünschte ich mir ;
die Zeit noch einmal zurückzudrehen
um den Lauf der Dinge anzuhalten
oder ganz von vorn mit dir anfangen zu können.

Manchmal wünschte ich mir;
die Zeit zurück
in der Glück, Harmonie und Zweisamkeit
mein Leben bestimmten.

Manchmal wünschte ich mir;
dir den Weg ebnen zu können
und eine Basis zu schaffen
um einander zu vertrauen.

Manchmal wünschte ich mir;
du könntest
meine Wünsche und Hoffnungen
von meinen Augen ablesen.

Manchmal wünschte ich mir;
dich in den Armen zu halten
um einfach nur zu wissen
du bist da.

Manchmal wünschte ich mir;
in dich hinein sehen zu können
um zu wissen
was in dir vorgeht.

Manchmal wünschte ich mir;
die Augen zu schließen
und zu wissen, du denkst in diesem
Moment auch an mich.

Manchmal wünschte ich mir;
deine Nähe zu spüren.
Manchmal wünschte ich mir;
einfach nur den schönen Klang
deiner stimme zu hören.

Manchmal wünschte ich mir;
einfach gar nichts mehr von dir zu
...hören ...
unbekannt


Rose weiß, Rose rot,
was wird aus mir und dir?
Ich glaube gar, es fiele Schnee,
dein Herz ist nicht bei mir,
nicht bei mir, geht andern Gang,
falsches Lied der Vogel sang
von mir und dir.
Hermann Löns


Zu spät...
Da ich in Jugendnot und Scham
Zu Dir mit leiser Bitte kam,
Hast Du gelacht
Und hast aus meiner Liebe
Ein Spiel gemacht.
Nun bist Du müde und spielst nicht mehr,
Mit dunklen Augen blickst Du her
Aus deiner Not,
Und willst die Liebe haben,
Die ich Dir damals bot.
Ach, die ist lang verglommen
Und kann nicht wiederkommen -
Einst war sie Dein!
Nun kennt sie keine Namen mehr
Und will alleine sein.
Hermann Hesse


Abschied
Der Abschied ist beschlossen ...
wir reichen uns nur die Hand und schweigen uns fort.
Jeder in seine verborgenen Tränen.
Unbekannt

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BeitragThema: Re: ~Gedichtssammlung~   Do 17 Jun 2010, 20:15

Die Liebe ist zu Ende...
...wenn Tränen in den Augen nur vom Gähnen kommen
und Wärme nur noch von der Heizung
wenn verschweigen der Wahrheit nicht mehr als Lüge gilt
und Gewohnheit schon als Liebe
Die Liebe ist zu Ende
wenn Worte fallen
wie Soldaten in einem längst verlorenen Krieg
wenn die Worte so abgenutzt sind
das von Gemeinsamkeiten nur noch gemein übrig bleibt
von Treue nur Reue
und von Geborgenheit nur borgen bleibt
Die Liebe ist zu Ende
wenn wir uns gehen lassen, ohne Nachsicht
wenn wir uns gehen lassen, ohne Sehnsucht
wenn von der Sucht nach dem anderen nur die Eifersucht bleibt
und von feuriger Liebe nur Verbrennungen
Die Liebe ist zu Ende
wenn Leidenschaft eine Postkartenerinnerung ist
und aus dem kribbeln im Bauch ein Magengeschwür wird
wenn Versprechen gebrochen werden
und wir an den Scherben verbluten
Michael Eichhammer

Verstehen
Könnt´ ich nur einmal in Dich hinein sehen
Ich wünschte ich könnte Dich besser verstehen
Dann müsste ich nicht gehen

Wollte Dir soviel geben
Mit Dir mein ganzes Leben
... leben ...

Du wirst für immer in meinem Herzen wohnen
Die Erinnerung an unsere Zeit
Ist das Einzige was von uns bleibt

Sag, warum musste es soweit kommen
Hat die Gleichgültigkeit nun doch gewonnen?
Ich glaubte an die große Liebe

Und daran dass sie ewig bliebe
Sag mir warum
Vielleicht bin ich zu dumm

Um zu verstehen
Warum muss ich gehen ?
Unbekannt


DU
Ich gehe durch die Straßen
Allein.
Es ist so leer.
Die Stille ist so schön.
Aber es ist kalt ...
Ich spüre, wie die Kälte an mir hoch kriecht
Und mich langsam verschlingt.
Ich sehe den Mond - so voll, rund und klar.
Träume werden in mir wach,
aber ich kann sie nicht erkennen ...
die Kälte verbietet es mir.
Und doch denke ich an dich.
Aber Du bist genauso kalt.
Du verbietest mir genauso zu träumen.
Du lässt sie zerplatzen wie Seifenblasen,
denn Du hast kein Verständnis dafür.
Du konntest noch nie jemanden verstehen,
aber Du merkst es nicht ...
Du meinst, Du wüsstest alles,
aber was weißt Du schon?
Du hast doch keine Ahnung, was die anderen denken.
Du hast doch keinen blassen Schimmer von deren Gedanken.
Wie kannst Du da alles wissen?
Du redest den ganzen Tag,
aber was ich sage, ignorierst Du nur.
So ´was tut weh,
aber das kannst Du nicht wissen ...
Es schneidet mir tiefe Wunden ins Herz,
dass Du mich so behandelst -
Du, den ich liebe ...
Unbekannt


Ich hatte ein Herz aus Fensterglas,
und aus Verzweiflung es zerbarst.
Aus Panzerglas war mein zweites Herz,
doch dann kam er wieder, dieser Schmerz.
Ein Herz aus Eisen ist nun mein Stolz,
Aber bei deinem Anblick es zerschmolz.
Hab jetzt kein Herz mehr, sind alle verschlissen,
und ein paar hat man mir herausgerissen.
Ich brauch' kein Herz mehr, es geht auch ohne -
solange ich hier unter euch wohne.
Was ich einst vermutet, es ist nun wahr,
ich bin jetzt wie ihr, 's ist wunderbar.
Belinda Fuchs


So lang...
Bis es endlich aufhört, weh zu tun
Und noch länger,
Auch wenn das ewig dauert ...
Liebe ist doch immer so unglücklich

Die Erinnerung schmerzt,
Doch sie ist besser als nichts ...
Ich werde Dich nie vergessen,
Selbst wenn ich das wollte
Was bleibt, ist die Erinnerung ...
An die Zeit, die mein Leben bestimmte
Die Erinnerung an Dich ...
Unbekannt


Liebe
Mein Herz ist zerbrochen,
ganz leise und still,
kein Mensch hat es wahr genommen,
nun ist nur tiefe Leere in mir.

Meine Gefühle sind mit gestorben,
sie machten mich jeden Tag so froh,
ich lebte in den Farben der Liebe,
und nun sind sie tot.

Die Sehnsucht dich an mich trieb,
mir auch meine Fehler verzieh,
verstummte im Rausche der Traurigkeit,
und nun bin ich wieder allein.

Der Verstand lacht jetzt über mich.
er sagt ich hatte doch Recht,
verliere dich nicht in deinen Sinnen,
es wird dich sonst verschlingen.

Mein Herz ist zerbrochen.
ganz leise und still,
kein Mensch hat es wahr genommen,
ich liebe nicht mehr.
mit freundlicher Genehmigung
von Andreas Dahlmann (29.10.2006)
bei dem auch das Copyright liegt


Ich habe Dich geliebt...
...wahnsinnig geliebt.
so wie Du bist,
und manchmal,
wie ich Dich haben wollte.

Du hast mir oft wehgetan,
ohne es zu merken.
Es war aber eine wunderschöne Zeit mit Dir.
Doch nun ist es vorbei.

Glaube mir,
es ist besser für uns zwei.
Momentan habe ich die Kraft,
dich zu verlassen.

Tief in mir
werde ich Dich immer lieben.
Verzeih mir
Unbekannt



Das Hexeneinmaleins
Du mußt verstehn,
aus Eins mach Zehn
die Zwei laß gehn
die Drei mach gleich
so bist du reich
Verlier die Vier
Aus Fünf und Sechs
so sagt die Hex,
mach Sieben und Acht
so ist´s vollbracht.
Die Neun ist eins
die Zehn ist keins.
das ist das Hexeneinmaleins.
Johann Wolfgang von Goethe


Hexengedicht
Hexen sind böse, Hexen sind häßlich,
Hexen sind alt, Hexen sind gräßlich.
Hexen sind ja so gemein,
sie können nur deine Feinde sein.

Hexen zaubern die Masern dir,
Hexen verzaubern Mensch und Tier.
Hexen reiten auf dem Besen,
treiben des Nachts ihr Zauberwesen.

Hexen mixen sich giftige Kräuter,
zaubern der Kuh Milch aus dem Euter.
Hexen sind mit dem Teufel im Bund,
Hexen sind für alles Übel der Grund.

Doch das ist ja alles nicht wahr:
Hexen sind keine schlimme Gefahr!
Hexen sind meist nur weise Frauen,
Man sagt, sie können die Zukunft schauen.
Hexen sind freundlich, Hexen sind gut,
Hexen sind keine Teufelsbrut,
Hexen heilen, helfen, lindern,
können Schmerzen rasch vermindern.

Sie nutzen die Kräfte der Natur,
der Kräuter aus Wald und Wiesenflur,
sie wissen die Kraft des Mondes zu schätzen
und sie für ihre Zwecke einzusetzen.
Drum hab vor Hexen keine Angst.
Falls du je zu einer gelangst,
schau ihr bei der Arbeit zu,
dann lernst auch Du noch viel dazu!
Unbekannt


Wenn die Schatten tiefer sinken und die Hexen
Schampus trinken
wird das Kreischen hörbar laut.
Fühlt ihr schon die Gänsehaut?

Kleine Töpfchen, kleine Tiegel roter Nagellack als Siegel.
Lippenstift und Hexenmähne
Schwarze Kleidung, spitze Zähne.

Hexenbesen, Stöckelschuh, pass nur auf,
schnell schlägt sie zu,
eigenwillig, selbstbewußt zeigt sie ihre Lebenslust.

Da hilft keine Gegenwehr
denn es werden immer mehr und mehr.
Lächelnd ihre Krallen zeigen
sich vor Machos nicht verneigen.

Kerle, nehmt euch fein in acht,
das ihr keinen Ärger macht.
Hexen-Rache ist bekannt,
Seit recht artig und charmant.

Doch wen die Hexe liebt,
für den sie alles gibt!
Unbekannt


Eingeschlossen
In einer Welle aus Empfindungen
sitze ich hier.
Unfähig einen Gedanken zu fassen.
In mir ist so viel.
Und doch hat eine unglaubliche Leere
von mir Besitz ergriffen.
Unfähig zu sagen,
was mich quält
sitze ich hier.
- Allein -
Eingeschlossen
In der Traum- und Gedankenwelt
meines Unterbewusstseins.
Unbekannt


Verzweiflung
Manchmal steckst Du
voller Energie,
aber manchmal
fühlst Du Dich leer.
Du siehst keinen Ausweg mehr,
hast keine Hoffnung,
hast keine Kraft mehr zum Leben.
Du willst die Zeit anhalten.
Das Leben geht weiter,
aber Du denkst, es geht an Dir vorbei.
Du bist so unendlich traurig,
aber Du kannst nicht mehr weinen.
Du willst nur noch vergessen,
doch Gedanken quälen Dich.
Du atmest ein und aus,
aber Du hasst Dein Leben.
Du vergisst alles um Dich herum
und bist nur noch Schmerz.
Und das alles nur,
weil du liebst,
und geliebt werden willst!
Unbekannt


Etwas Glück
Das Glück hat wenig Zeit für dich,
denn immer macht es anderswo
gerade jemand andern froh.
Nur ab und an gesellt es sich zu dir,
nur du erkennst es nicht
und spuckst ihm lachend ins Gesicht.
Das Gute, dass du mitbekommen,
hilft nicht, wenn du aus Protest
die bösen Kräfte siegen lässt.
Wie bist du zu dem Gift gekommen,
das dein Herz gefrieren ließ
und dich tief ins Chaos stieß?
Das Gewisper der Dämonen
wird dich weiter isolieren.
Ängste werden dominieren,
Hass und Zorn bald in Dir wohnen,
es sei, es kehrt mit etwas Glück
die Sonne in dein Herz zurück.
Unbekannt

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BeitragThema: Re: ~Gedichtssammlung~   Do 17 Jun 2010, 20:17

Schmerz
Hin und her gerissen
zwischen der Freiheit die ich wollte,
die ich jetzt habe, die ich vielleicht
gar nicht mehr will;
und zwischen der Hoffnung
wieder zurück zu können
mit der Angst
wieder Gefangener
meiner Gefühle zu sein.
Wie man sich täuschen kann,
wenn man sich täuschen will
in einem Menschen.
Wie man ihn
zu etwas Besonderem macht,
wenn man etwas Besonderes braucht.
Wie man sich Illusionen machen kann,
wenn man die Wahrheit
nicht wahrhaben will.
Bis sie dann wie der Blitz einschlägt
in die Galerie der Wunschbilder
und nichts hinterlässt
als Schall und Rauch
und
SCHMERZ
Unbekannt


Gefühle
Wie gern würde ich schreien,
ganz lange und schrill.
Doch ich sag nicht ein Wort,
bin wieder nur still.
Wie gern würde ich lachen,
ganz ohne Bedenken,
doch es fällt mir schon schwer,
dir ein Lächeln zu schenken.
Wie gern würde ich lieben
ohne das Denken an morgen.
Doch ich kann nicht vergessen,
werd beherrscht von den Sorgen.
Ich würde dir gern sagen,
wie sehr ich Dich mag.
Dass Dein Lächeln mir Kraft gibt,
auch am dunkelsten Tag.
Doch ich werde nichts tun,
werde wieder nur schweigen,
denn ich hab nie gelernt,
meine Gefühle zu zeigen.
mit freundlicher Genehmigung von
Andreas Dahlmann


Angst
Die Menschen lieben die Blumen,
und pflücken sie.
Die Menschen lieben die Bäume,
und fällen sie.
Die Menschen lieben die Erde,
und zerstören sie.
Deshalb habe ich manchmal Angst,
wenn jemand zu mir sagt:
ICH LIEBE DICH.
Unbekannt


Eingeschlossen
Manchmal wünschte ich mir ;
die Zeit noch einmal zurückzudrehen,
um den Lauf der Dinge anzuhalten,
oder ganz von vorn mit dir anfangen zu können.

Manchmal wünschte ich mir;
die Zeit zurück
in der Glück, Harmonie und Zweisamkeit
mein Leben bestimmten.

Manchmal wünschte ich mir;
dir den Weg ebnen zu können
und eine Basis zu schaffen,
um einander zu vertrauen.

Manchmal wünschte ich mir;
du könntest
meine Wünsche und Hoffnungen
von meinen Augen ablesen.

Manchmal wünschte ich mir;
dich in den Armen zu halten
um einfach nur zu wissen
du bist da.

Manchmal wünschte ich mir;
in dich hineinsehen zu können
um zu wissen
was in dir vorgeht.

Manchmal wünschte ich mir;
die Augen zu schließen
und zu wissen, du denkst in diesem
Moment auch an mich.

Manchmal wünschte ich mir;
deine Nähe zu spüren.
Manchmal wünschte ich mir;
einfach nur den schönen Klang
deiner Stimme zu hören.

Manchmal wünschte ich mir;
einfach gar nichts mehr von dir zu
...hören ...
Unbekannt


Warum?
Warum tun sich Menschen die sich lieben
nur so unsagbar weh?
Warum streiten sie miteinander?
Obwohl man doch auch reden könnte!

Warum beschimpft man sich
und wirft sich Sachen an den Kopf?
Obwohl man den Partner so sehr liebt
und in den Arm nehmen möchte!

Warum belügen und betrügen
sich die Liebenden manchmal?
Obwohl die Wahrheit
nicht viel schlimmer wäre!

Warum tun sich Menschen
die sich lieben nur so was an?
Obwohl Friede und Liebe
etwas sehr schönes sind!

Warum gibt keiner von beiden nach?
Warum nur?
Obwohl man sich doch versöhnen könnte
und darüber reden!

Warum spricht man nicht
über die Probleme?
Stattdessen schluckt jeder die Probleme hinunter
und geht daran zu Grunde.

Warum nur?
Warum merkt man nicht,
dass die Gefühle füreinander langsam sterben?
Obwohl es viele Anzeichen dafür gibt!
Gibt es irgendwelche Medikamente dagegen?

Warum nur tun sich Menschen,
die sich lieben nur so unsagbar
weh?
Unbekannt


Vergesslichkeit
Manchmal wünsche ich mir
ein Haus mit Zauberwänden,
in das die Welt nicht dringt
mit ihrem seelenlosen Unverständnis,
wo ich nichts von ihr
sehe, höre, spüre,
wo ich allein bin
und mich ganz öffnen kann
dem Leben, das ich meine,
wo nichts mich behindert
und niemand mich stört,
wo jeder Atemzug mir gehört
und alles nach
meiner Willenlosigkeit geht.

Manchmal vergesse ich,
dass dieses Haus in mir steht.
Hans Kruppa


Gedanken
Du fragst mich, was ich denke.
Ich sage, ich weiß nicht.
In mir brodelt es, ich möchte schreien.
Aber ich schweige.

Mein Kopf dröhnt,
Du siehst mich an.
Meinst, das ich etwas verschweige.
Du fragst mich, was ich denke.

Ich sage, ich kann es Dir nicht sagen.
Tausend Blitze zucken durch meinen Kopf.
Jeder ein Gedanke.
Ich kann sie nicht fassen,
kann sie nicht zwingen.
Sie wollen nicht zu Dir.
Du fragst mich, was ich denke.
Ich sage, Du weißt schon.

Es wird leer in meinem Kopf, nichts mehr.
Du drehst Dich um, enttäuscht und traurig.
Meinst, dass ich etwas verschweige?
Ich zieh mich zurück.

Und suche mein Glück
in meinen Träumen.
Ich will nichts versäumen,
Drum lasst mich allein,
das will ich jetzt sein.

Und bitte nicht stören,
ich will jetzt nichts hören,
von all den Problemen,
Ich lass mir ´s nicht nehmen,
im Traum zu versinken,
die Sehnsucht zu trinken,
bis ich müde und trunken,
auf den Grund bin gesunken.

Wird auch dir nicht gelingen,
Diesen Wall zu durchdringen.
Ich baute ihn fest,
bin dahinter jetzt,
sicher geborgen.
Und alle die Sorgen
Liegen vor dieser Wand,
...die ich erfand...
Ich lasse sie dort,
vielleicht sind sie fort,
Bis ich wieder zurück,
...auch das wäre dann Glück ...
Unbekannt


Verstehen
Könnt´ ich nur einmal in Dich hinein sehen.
Ich wünschte ich könnte Dich besser verstehen.
Dann müsste ich nicht gehen.

Wollte Dir soviel geben
Mit Dir mein ganzes Leben leben.

Du wirst für immer in meinem Herzen wohnen.
Die Erinnerung an unsere Zeit,
ist das Einzige was von uns bleibt.

Sag, warum musste es soweit kommen.
Hat die Gleichgültigkeit nun doch gewonnen?
Ich glaubte an die große Liebe,
und daran dass sie ewig bliebe.
Sag mir warum.
Vielleicht bin ich zu dumm,
um zu verstehen
Warum muss ich gehen?
Unbekannt


Dein Schmerz
Ich bin enttäuscht
weil ich mich getäuscht habe.

Nun tausche ich traurig
meine Träume gegen die Wirklichkeit.

Auf die neue Erfahrung
würde ich gerne verzichten ...
Unbekannt


Vier Kerzen brannten
Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die
Kerzen zu reden begannen..

Die erste Kerze seufzte und sagte:
Ich heiße Frieden.
Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.
Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte:
Ich heiße Glauben.
Aber ich bin überflüssig.
Die Menschen wollen von Gott nichts mehr wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.
Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.

Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort:
Ich heiße Liebe.
Ich habe keine Kraft mehr zu brennen.
Die Menschen stellen mich an die Seite.
Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.
Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.
Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte:
Aber, ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!
Und fast fing es an zu weinen.

Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte:
Hab keine Angst!
Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden.
Ich heiße Hoffnung.
Mit einem Streichholz nahm das Kind das Licht von dieser Kerze
und zündete die anderen Lichter wieder an!
Unbekannt

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BeitragThema: Re: ~Gedichtssammlung~   Do 17 Jun 2010, 20:22

Einsam!
In meinem Herzen, in meinem Kopf
Tränen völlig ausgetropft.
Hab nie was verlangt
völlig ausgebrannt.
Schaue die Straße nieder,
weiß es kommt nie wieder.
War niemals wirklich da,
wird mir nun klar.
Bin auf der Erde, um Liebe zu geben.
Aufrecht und stolz war ich einst.
Gebrochen und traurig stehe ich mir jetzt gegenüber.
Wünschte es wäre wieder,
wieder so wie einst.
Einsam sehne ich mich zurück zu mir.
Unbekannt


Insel der Gefühle
Vor langer langer Zeit existierte eine Insel,
auf der alle Gefühle der Menschen lebten:
die gute Laune, die Traurigkeit, das Wissen ...
... und auch die Liebe.

Eines Tages wurde den Gefühlen mitgeteilt,
dass die Insel sinken würde.
Also machten alle ihre Schiffe startklar
um die Insel zu verlassen.
Nur die Liebe wollte bis zum letzten
Augenblick warten.

Bevor die Insel sank, bat die Liebe
die anderen Gefühle um Hilfe:

Der Reichtum verließ auf einem luxuriösen
Schiff die Insel.
Die Liebe fragte: "Reichtum, kannst du
mich mitnehmen?"
"Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff
habe ich viel Gold und Silber. Da ist kein
Platz mehr für dich."

Also fragte die Liebe den Stolz, der auf
einem wunderbaren Schiff vorbeikam.
"Stolz, bitte, kannst du mich mitnehmen?"
"Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen",
antwortete der Stolz, "hier ist alles perfekt
und du könntest mein Schiff beschädigen".

Als nächstes fragte die Liebe die Traurigkeit:
"Traurigkeit, bitte nimm mich mit."
"Oh Liebe", sagte die Traurigkeit,
"ich bin so traurig, dass ich allein bleiben muss."

Auch die gute Laune fuhr los,
aber sie war so zufrieden, dass sie
nicht hörte, dass die Liebe sie rief.

Plötzlich rief eine Stimme:
"Komm Liebe, ich nehme dich mit".
Die Liebe war so dankbar und so glücklich,
dass sie vergaß den Retter nach seinem
Namen zu fragen.

Die Liebe fragte das Wissen:
"Wissen, kannst du mir sagen, wer mir
geholfen hat?"
"Ja", antwortete das Wissen, "es war die Zeit."

"Die Zeit?" fragte die Liebe, "Warum hat mir
die Zeit geholfen?" Und das Wissen antwortete:
"Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig
die Liebe im Leben ist."
Unbekannt


Gib nicht auf
Wenn Du weinend die Welt durchschaust,
wenn Du Dich nichts zu sagen traust,
wenn in Dir das Glück vergeht
und Du nur noch aus Verzweiflung bestehst,
wenn der letzte Hauch Hoffnung verweht
und die Liebe nur noch in Deinen Träumen lebt
dann musst Du kämpfen, sonst ist es zu spät.
Unbekannt



Die Wölfin
Umgeben von anderen und doch ganz allein.
Die Tränen verborgen, keiner kennt seine Pein.
Getrieben von Sehnsucht, die niemand stillt.
Die Leere im Herzen, die niemand füllt.

Träumend von Liebe, Unterwerfung und Macht,
so streift die Wölfin allein durch die Nacht.

Die Seele zerrissen von tiefem Schmerz.
Aus vielen Wunden blutet das Herz.
Wünsche zu äußern, schon lange verlernt
Von Liebe und Glück so endlos entfernt.

Träumend von Liebe, Unterwerfung und Macht,
streift sie alleine durch die Nacht.

Gefühle zu zeigen, sie längst nicht mehr traut.
Auf niemanden - außer sich selbst- mehr baut.
die Kraft zu ertragen sie langsam verlässt.
Die, die sie liebt, besorgen den Rest.

Träumend von Liebe, Unterwerfung und Macht,
so streift die alleine durch die Nacht.
Unbekannt


Manchmal wünschte ich...
ein Engel käme und nähme mich in die Arme.
Wenn alle andern mir die kalte Schulter zeigen.

Manchmal wünschte ich...
ein gutes Wort dringt an mein Ohr,
wenn die schlimmen Nachrichten meine Seele lähmen.

Manchmal wünschte ich...
einen freundlichen Blick, der mir begegnet,
wenn Blicke mich schneiden und wir aneinander erstarren.

Manchmal wünschte ich mir einen Engel
der mich an die Hand nimmt und mit einem Händedruck mich spüren lässt:
Ich bin mit dir und für dich da.
Unbekannt


Gedanken
Gedanken sind stille Begleiter,
in jeder Sekunde sind sie bei mir.
Ich fühle wie sie sind,
einmal traurig, einmal glücklich,
aber immer fühle ich sie.
Manchmal drehen sie sich im Kreis
und kommen zu keinem Ende.
Ein anderes Mal gelangen sie zu einem Ende
noch ehe ich es gedacht.
Gedanken kann keiner sehen,
es kann sie keiner erraten,
denn Gedanken sind frei.
Manchmal quälen sie,
dann möchte ich aufhören zu denken.
Möchte ich nichts mehr denken,
mir keine Gedanken mehr machen müssen.
Alles wäre dann ruhig in mir,
nichts würde mich mehr quälen.
Ich müsste nicht denken:
Warum oder was wäre wenn?
Gedanken können auch helfen zu vergessen.
Können heilend sein,
den Schmerz lindern.
Hätten wir nicht unsere Gedanken,
könnte ich auch nicht an Dich denken.
Hätten meine Gefühle kein Gesicht.
Es gäbe keine Erinnerungen,
in die man sich verlieren kann,
wenn die Gedanken den Gefühlen Platz schaffen,
um ihnen freien Lauf zu lassen.
Und doch denke ich:
Was wäre besser?
Unbekannt



Zeige der Welt ein lachendes Gesicht,
weinende Augen versteht sie nicht,
wenn dir das Herz auch brechen will,
lache, lache und weine still!
copyright by Kevin Neudeck



Ein Kreis
Leben nie gelernt.
Nur in der Traumwelt gut.
Doch man kann das Leben
nicht durch Träume verdrängen.
Diese Erfahrung mach ich oft,
tut immer wieder weh.
Fliehe dann in die Traumwelt,
werd wieder rausgerissen mit Schmerz in den Augen.
Und dann schließt sich der Kreis wieder,
will wieder fliehen,
kann nicht bleiben, bei wem denn?
mit freundlicher Genehmigung
von Moe


Wer leidet
Man sagte zu mir einst:
„Jeder kann dich lesen wie ein Buch.“
Aber warum lest ihr
nur das, was ihr lesen wollt?
Und warum erkennt ihr nicht
die Folgen aus dieser Art?
Ein falsches Bild ihr euch macht,
befestigt durch die anderen,
die genauso lesen.
Doch nicht ihr, sondern ich
leide unter euren Fehlern.
So hab ich das Buch geschlossen,
verschlossen durch Siegel,
versteckt in einer Grube.
Wurd dadurch ein anderer,
hab gewonnen, keiner kann mehr lesen.
Und hab doch gleichzeitig verloren
so viele Freunde.
Die Siegel schützen mich,
doch einmal zu, gehen sie nicht mehr auf.
Die Grube ist gut versteckt, findet keiner und hilft mir raus.
Die Freunde von einst würden wissen wie und wo,
doch kennen sie mich nicht mehr.
Haben sich entfernt, weil ich nicht mehr ich bin.
Jetzt sitz ich hier, und kann nichts mehr ändern,
und wünsch mir, dass ihr Freunde habt, die bleiben,
egal was passiert.
mit freundlicher Genehmigung
von Moe


Nein, danke!
Was fliegt so schnell durch Nacht und Wind?
Die Reiter, auf dem Wege sind.
Verbreiten Terror, Angst und Schrecken,
wo immer sie sind.
In den Augen der Eltern und Freunde,
Unglaube, Schrecken.
Aber sie glauben, was erzählt wird.
Vergessen, das was vorher war,
zählt nur noch das was jetzt?
Gerücht ist Gerücht.
Sie wenden sich ab, fragen nicht nach.
Schon gar nicht bei ihm, wollen ihn nicht kennen.
Egal, wie er früher war.
Nein, danke!
Wir wollen mit ihm nichts mehr zu tun haben!
Vorwürfe an sich selbst.
Das Gerücht ist falsch, aber jetzt
Sind alle Ohren abgestellt und tot.
Chance verpasst?
Nein, nie bekommen.
mit freundlicher Genehmigung
von Moe


Vertrauen
Wenn du denkst, du bist allein,
wird doch immer irgendwo jemand
für dich da sein.
Irgendjemand lässt verschwinden deinen Kummer,
deinen Schmerz und deine Sorgen.
Denkst du, du wirst nicht geliebt
und hast all deine Chancen verspielt?
Dann kommt jemand und sagt: Ich weiß,
wie du dich fühlst und wie du denkst.
Wühl nicht mehr in Kummer, in Sorgen
und im Schmerz.
Öffne wieder dein Herz!
mit freundlicher Genehmigung
von Martina Gashi-Betz

Frühlingsnacht
Übern Garten durch die Lüfte
Hört ich Wandervögel ziehn,
Das bedeutet Frühlingsdüfte,
Unten fängt's schon an zu blühn.

Jauchzen möcht ich, möchte weinen,
Ist mir's doch, als könnt's nicht sein!
Alte Wunder wieder scheinen
Mit dem Mondesglanz herein.

Und der Mond, die Sterne sagen's,
Und in Träumen rauscht's der Hain,
Und die Nachtigallen schlagen's:
Sie ist deine, sie ist dein!
Joseph von Eichendorff

Winter ade!
So hört doch, was die Lerche singt!
Hört, wie sie frohe Botschaft bringt!
Es kommt auf goldnem Sonnenstrahl
Der Frühling heim in unser Tal,
Er streuet bunte Blumen aus
Und bringet Freud' in jedes Haus.
Winter, ade!
Frühling, juchhe!

Was uns die liebe Lerche singt,
In unsern Herzen wiederklingt.
Der Winter sagt: ade! ade!
Und hin ist Kälte, Reif und Schnee
Und Nebel hin und Dunkelheit -
Willkommen, süße Frühlingszeit!
Winter, ade!
Frühling, juchhe!
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Der Tag an dem ich meine Augen für Immmer schliesse,
ist der Tag....
an dem ich unsere Freundschaft für immer vergesse,
aber selbst dan wirst du immer in meinem Herzen bleinen!

Schlafen für immer?
Es wäre mein Traum!

Freundschaften fangen mit Begegnungen an
Irrgend wie, irgend wo , irgend wan,
und man ahnt nicht,
das der jenige einer der wichtigsten Menschen im Leben werden
...kann...!

Gott erschuf alle Engel mit Flügeln,
nur dir gab er keine weil er nicht wollte das sein schönster Engel weg fliegt!

Engel kann man nicht sehen,
aber man kann ihnen begegnen!

Traue keiner Blume..
Blumen verblühen....
Traue keinem Stern...
Sterne verglühen....
Doch auf mich kannst du bauen,
den mir kannst du ewig trauen!

EINE TRÄNE VOLLER SCHMERZ,
EINDRINGT DURCH IN MEIN HERZ .
EINE TRÄNE VOLLER LEID,
SAGT:DU BIST WEG SO WEIT.
EINE TRÄNE VOLLER GEFÜHL,
ZEIGT WIE SEHR ICH DICH WILL
EINE TRÄNE VOLLER LEIDENSCHAFT
SAGT:DU GIBST MIR MEINE LEBENSKRAFT
EINE TRÄNE VOLLER LIEBE,
SAGT:DU BIST FÜR MICH DER EINE EINZIGE!
ICH LIEBE DICH FÜR IMMER!!!

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BeitragThema: Re: ~Gedichtssammlung~   Do 17 Jun 2010, 20:24

Tränen, die sagen, ich brauche Dich!
Tränen die bitten, verlass mich nicht!
Tränen, die über die Wangen rinnen,
weil ich Dich so sehr vermisse!
Tränen - aus Enttäuschung geweint.
Tränen über Worte, die nicht so gemeint.
Tränen aus Sehnsucht, Tränen aus Liebe.
Tränen über den Gedanken,
was ohne Dich bliebe.
Doch würde all diese Tränen
nicht geweint,
hätte ich es mit Dir
auch nicht ehrlich gemeint.


SCHMERZ
SCHMERZ WENN ICH ATME
SCHMERZ IN MEINEN HERZEN
SCHMERZ IN MEINER SEELE
SCHMERZ WENN ICH NICHT WEIS
SCHMERZ ICH KANN NICHT ATMEN
UND SCHMERZ WENN ICH NICHT WÜNSCHE
MEIN SCHMERZ DU KANNST IHN NICHT SEHEN
MEIN SCHMERZ DU KANNST IHN NICHT FÜHLEN
MEINE SCHMERZEN VERLÄTZEN MICH
MEIN HERZ IST GEBROCHEN
IN MEINER SEELE IST DUKELHEIT
ICH KANN NICHT AUFHALTEN MEIN SCHMERZ
ICH KANN NICHT ATMEN
DU KANNST NICH SEHEN MEIN SCHMERZ
DU KANNST NICHT FÜHLEN MEIN SCHMERZ
MEINE SCHMERZEN VERLÄTZEN MICH
MEIN HERZ IST GEBROCHEN IN ZWEI

Gedicht über die Traurigkeit

mein Herz ist erfüllt von Traurigkeit
Kälte macht sich in der Seele breit
Dunkelheit breitet sich in mir aus
Betrübtheit schreit aus mir heraus

nach dem Urquell ich fieberhaft such
das leere Gefühl in mir drin verfluch
solange ich sie nicht kann finden
hab ich auch keine Möglichkeit sie zu binden

das Gefühl möchte ich verjagen
soll mich nicht mehr weiterplagen
von Dir lass ich mich unterkriegen nicht
Freude, führ mich zurück ins Licht!

Die Träne des Drachen

Tausende gingen den Drachen zu finden
Mit Fackel und Seil, mit Forke und Speer,
nirgendwohin konnt der Drache sich wenden
sie waren zu viele, zu viele und mehr.

Und so kamen sie, den Drachen zu binden
Mit Wut in den Augen und dennoch leer,
der Drache bat sie Vernunft zu finden
doch in ihren Ohren waren die Worte leer.

Er kämpfte verzweifelt, mit all seiner Kraft,
doch zu jung er war für solch eine Schlacht,
er kämpfte verbissen den Tag und die Nacht,
doch nichts konnt er tun gegen solch eine Macht.

Die Flügel zerrissen, der Körper geschunden,
die Se4ele voll Angst ward er schließlich gebunden,
und die Leute kamen, ihn anzusehen
den mächtigen Drachen der nun ward gezähmt.

Nur einer ging näher und blieb bei ihm stehen,
ein Junge, gerade elf oder zehn,
er strich durch den Kamm und konnt nicht verstehen
wie in so einem Wesen man böses kann sehen.

Nie habe ich getötet, nie hab e ich verbrannt,
und doch hasst mich jeder in diesem Land.
Der Junge blieb lange beim Drachen noch stehen,
und konnte des Drachen Tränen sehen.

Eine der Tränen hob der Junge auf,
sie war wie aus Glas, vollkommen und blau,
der Drache er blickte ein letztes Mal auf
in die Augen des Jungen wie im Traum.

Nimm diese Träne und nimm meinen Dank,
weil ich ein wenig Trost bei dir fand,
geh schnell nach Haus und sieh nie zurück,
und bringe die Träne dir ewiges Glück.

Der Junge er rannte, wollte dem Orte entfliehen,
nie wieder zurück, und nie wieder hin,
was hatten die Leute, oh was nur getan,
getötet den letzten Drachen von Arn.

Der Drache, er starb an jenem Tag,
vergessen von allen und jedermann,
doch eine Träne, sie erinnert daran,
an die stolzesten Wesen, die Drachen von Arn.

Von Zeit zu Zeit zieht ein junger Mann,
durch die gefüllten Tavernen des Landes Arn.
Er erzählt die Geschichte wie sie damals gewesen,
wie der Pöbel auszog den Drachen erlegen.

Und niemand weiß bis zum heutigen tag,
ob es wirklich der letzte Drache war,
doch seit gewiss so soll es stehn,

seit der Träne ward nie mehr ein Drache gesehen.

VON DRAKENGARD
Die rastlose Seele beschwört
Ozeane von Blut herauf.
Die Wächter trinken das Blut
Und erheben die Feuerpötte.
Mächtige Generäle zögern unter
Einen scharlachroten Himmel.
Die Tränen einer Göttin fließen und vier verlorene
Heiligtümer zeugen vom kommen der Königin.
Der Drache stürzt vom Turm des roten Donners
Und wohin er Fällt ward nicht gesehen.

DEIN DRACHE
Hast Du jemals einen Drachen weinen sehn?
Seine Augen so klar, die Seele so fein.
Die goldenen Flügel, wehen im Wind,
er sieht Dich an, mit glänzenden Augen...
Hör seiner Seele traurige Lieder...
Eine Träne rinnt seine Wange hinunter,
sie ist rot, blutrot...
Er kommt auf Dich zu...
Er schwingt seine Flügel um Dich,
ganz sanft, als Du aufschaust,
siehst Du Deinen Drachen auf Erden,
Du siehst in sein Gesicht, Träne für Träne weinte er...
Du stellst Dir die Frage, wieso weinte mein Drache,
weinte er um mich?
Dann drehte er sich um, breitete die Flügel aus
und wollte davonfliegen, er probierte es,
immer und immer wieder.
Er wollte fort...
doch der Drache, Dein Drache, war zu schwach,
er konnte nicht mehr fliegen, er war nicht mehr glücklich,
denn sein Herz wurde ihm gebrochen...
Er stürzte auf die Erde ab,
seine Flügel waren gebrochen...
Du liefst zu ihm hin, Deinem Drachen
er sah Dich an, mit Tränen auf den Wangen...
nur noch einmal spürst du seine warme Hand,
auf Deinem Herzen, er sah Dich an, sagte nichts...
Konnte nichts mehr sagen, denn im nächsten Moment, schlossen sich seine Augen...
Du sahst ein Drachen weinen,
sahst, wie er Träne um Träne weinte...
Du sahst Deinen Drache, der um Dich weinte,
und der in Deinen Armen seine Augen für immer schloss...
*~°*unbekannt*~°*

Als ich..

Als ich noch Drache war,
gab es richtig und falsch,
und getan wurde,
was getan werden wollte.
Waren wir hungrig, so jagten wir
hoch in den Himmeln
und in den Tiefen der Seen,
auf den Steppen
und durch die Wälder,
und wir lachten im Takt unserer Herzen,
tranken Blut,
lebten doch in Harmonie.

Als ich noch Drache war,
glühte ich vor Freude und Stolz
über das, was ich war,
nur nannten wir es nicht,
denn warum beschreiben, was in den
Augen jedes lebenden Wesens glimmt?

Und als wir erwachten
aus unserem Traum,
da sahen wir uns um
und sahen uns von Menschen umringt.
Die, die es konnten, schwangen sich auf
und glitten auf ihren Schwingen fort,
immer höher bis hinter den Mond,
ließen die Sonne hinter sich
und uns zurück.

Unsere Schwingen verkümmert
und die Klauen zerbrochen,
Zähne verstümmelt und abgestumpft,
der Glanz verließ die Augen
und das Feuer unsere Herzen.

Und was bleibt,
sind Erinnerungen an einen Traum
von Freiheit und Wahrheit.
Zwei Worte von Menschen erdacht,
die das Gefühl, das sie beschreiben, nicht kennen.

An meinen Drachen




Du wildes Untier
haust in meinem Herzen.

Du schläfst im Vulkangarten,
Grünhäutiges Ich.

Du dickfelliger Kerl
mit einem Kopf hart wie Stein
Feuersäulen steigen aus deinen Nüstern
Deine Wut bringt harmlose Berge zum Speien
Erde zum Zittern.
Schlangengleich peitscht
dein Schwanz die heiße Luft.

Du fährst so gern Achterbahn mit mir
rast durch glühendes Magma
brüllst die Vulkane an
und bist unberechenbar,
uralter Freund.

Zähme ich dich, alter Kamerad,
klauenbewehrter Saurus?

Manchmal lasse ich dich los
und du fährst aus mir heraus
wie loderndes Feuer.

Ich rufe dich zurück,
Hören war noch nie deine Stärke.

Frech tanzt Du herum und spielst mit allem,
was sich bewegt.
Deine Leine gibst du nicht her
aber deine Feuerliebe und lautes Rufen
schenkst du dem Drachenzähmer
und wälzt dich mit ihm im Gras,
leidenschaftliche Echse,
mein Drache, feuerheißes Ich.

(Dorothee Boss)

Drachenreiter

Wenige Wesen auserwählt
Mit Drachen eng zu leben
In tausend Legenden oft erzählt
Zwei Wesen die zu einem verweben.

Beide geboren unter demselben Stern
Auf dem Wege sich zu finden
Für immer nah egal wie fern
Um sich für ewig dann zu binden.

Wenn der Mond am vollsten erscheint
Wenn die Nacht am längsten im Jahr
Werden beide für immer vereint
Zusammen begegnen sie jeder Gefahr.

Es ist eine ewige

Drachenreiter III

Ein Jahr ist kaum vergangen

Nun ist es an der Zeit

Zwei Wesen an den Ort gelangen

Ja...Beide sind bereit

Wieder steht der Stern des Drachen

Hoch am Himmelszelt

Die andren Reiter leise wachen

Ein Zwerg betritt nun ihre Welt

Mit Sorgfalt wurden sie erwählt

Schon vor so vielen Jahren

Die ganze Welt jetzt auf sie zählt

das Gleichgewicht zu wahren

Da stehen sie sich gegenüber

Der Zwerg vom Drachen sanft umhüllt

Ihr altes Leben ist vorüber

Die Prophezeiung sich erfüllt

Und im sicheren Dunkel der Nacht

Die Erde leicht erbebt

Der Drachenreiter nun erwacht
und zu den Andren sich erhebtdung der Beiden

Von der es keine Trennung gibt

Wie der Eine wird auch der Andere leiden

Niemand hat jemals stärker geliebt.

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Ich sehe die Schnitte-und weine
Warum hab ich das getan
Ich fühle das Blut-und schreie
Warum tut das so gut?
Ich spüre den Schmerz-und bin still
Warum endet er so schnell?

Du denkst, du bist klüger als ich?
Du denkst, du bist hübscher als ich?
Du denkst, du bist besser als ich?
Du denkst, du stehst über mir?
Ich denke, deine Meinung interessiert mich nicht!
ich bin anders als du - und verdammt stolz darauf!!

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BeitragThema: Re: ~Gedichtssammlung~   Do 17 Jun 2010, 20:24

SCHWARZ – zu sein bedeutet nicht,
ständig unter Deppressionen zu leiden,
sondern die Dunklen Seiten des Lebens zuzulassen


*~Trauer~*
Trauer zeigt deine Liebe.
Trauer ist die Liebe.
Trauer, ohne sie würden wir nicht existieren.
Trauer, das schlimmste in deinem Leben.
Aber ohne sie könnten wir nicht Lieben.

deine hass erfülten augen hoffe ich zu sehnen niemand soll dich berauben niemand könnte dich verstehen.
deine hass erfülten gedanken die hoffe ich zu lesen. niemand soll dich verletzen, niemand dein herz zerfressen.
aus deinen hass wir stärke geboren und das vergessene wir erwachen.
ich hatte schon am anfang verlohren mein herz erlang deinem lachen.
doch nun wünsch ich, du hasst mich und blickst mich hassend an. ich weis ich bin wahnsinnig für dich, lass mich niemer an dich heran.
ich will dich
nicht töten müssen, mit meiner dunkelheit!

1000 Tränen quälen mich
1000 Tränen weine ich
1000 Tränen plagen mich
1000 Tränen weine ich

1000 Sätze will ich sagen
1000 Fragen will ich fragen
1000 Worte will ich schrei’n
1000 Gründe fallen mir ein

1000 Sätze ohne Sinn
weil ich nun alleine bin...

Wie kannst du nur nach all der Zeit?
Gemeinsam warn wir zu allem bereit.
Ich liebte dich mehr, als mein Leben!
Hab dir mein Herz, und meine Seele gegeben!
Du hast es gebraucht, geschändet, verschwendet.
Um mir zu sagen, dass unsere Liebe hier endet!!


Iris...
Du hast mir mein Herz gebrochen
und brichst es mir noch.

Jeder Gedanke an Dich
und glaub mir, es gibt viele davon,
lassen den Schmerz ins unermessliche wachsen.
Ich kann dem nicht entkommen,
was immer ich auch versuche
niemand lenkt mich ab.

Niemand sonst bringt mich um den verstand.
Ich sehe in deine Augen,
auch wenn ein anderes Gesicht vor meinem ist,
ich träume und hoffe
und Phantasie betäubt die Realität

Ich spüre die Kälte, die Leere, die Angst,
Hab keine Ahnung, was du verlangst.
Ich weiß nur, ich kann es dir nicht geben,
Wonach du dich sehnst in deinem Leben.

Du begehrst das Licht, das Warme, Vertrauen,
Begehrst eine eigene Welt aufzubauen.
Vielleicht können wir es, vielleicht auch nicht,
Doch in meiner Welt will ich kein Licht.

Ich spüre das Leben, das Sterben, das Leid,
Ich sehe das Blut auf dem schneeweißen Kleid.
Manchmal wünschte ich, es wäre das meine,
Doch wäre ich dann selbst im Tode alleine.

Du suchst nach Hoffnung, suchst nach Glück,
Doch für uns beide gibt es kein Zurück.
Wir wollen zurück, wir wollen leben,
Wollen uns nicht dem Tode ergeben!

Ich warte auf Liebe, Glück und Licht
Ich warte auf dich, du übersiehst mich nicht.
Die Anderen sind alle kalt und blind,
Dass wir nicht anders als sie sind.

Du wartest darauf, dass sie uns verstehen,
Dass sie nicht verächtlich an uns vorübergehen.
Wir werden zusammen hinüber gehen,
Werden von oben auf sie herab sehen.

Ich warte auf Schmerz, Blut und den Tod,
Der uns erlöst von unserer Not.
Ich habe erkannt: Ich bin im Tod nicht allein,
Denn du wirst immer bei mir sein!!

Dieses Leben macht keinen Sinn,
nur noch Schmerz- nicht der kleinste Gewinn.
Die Tränen rinnen aus meinen Augen,
Ehren Dämonen, die mir mein Herz rauben...

Mein Herz, es schlägt schon lang nicht mehr,
Die Ketten umfassen es zu sehr.
Ketten die mich fast töten,
Die mein Herz vom Blute röten.

Blut, das aus dem Schnitten rinnt,
Blut, das Lieder des Schmerzes singt,
Blut, dass meine Seele heilt,
Die Seele, die längst nicht mehr in mir verweilt.

Die Seele, die zu lieben nicht mehr fähig ist,
Die Seele, die stirbt, weil du nicht mehr bei ihr bist.
Die Seele die für dich tausend Tode gestorben,
Das Herz, das dank dir ewig ist verdorben...

Verdorben, weil es nun zerbrochen,
Du hast es geschafft, mein Herz ist gebrochen!

Weißt du, wie das ist,
Morgens zu erwachen,
Und genau zu wissen, dass du da bist,
Wieder zu hören, wie alle lachen?!

Weißt du, was du mir getan hast?
Kannst du es dir denken?
Meinst du, du kennst diese Last?
Weißt du, dass ich mein Leben nicht mehr kann lenken?

Glaubst du wirklich, mir war das egal?
Denkst du, ich brauche so was?
Glaubst du wirklich, ich mag diese Qual?
Denkst du, ich vergesse das??

Meinst du, dass ich es wollte?
Dass ich einfach meine Wege gehe?
Meinst du, dass es so sein sollte?
Dass ich einfach vorbeisehe??

Du hast mich zerstört,
In dieser einen Nacht.
Hast meine Schreie nicht gehört,
Hast mich in dieser nacht einfach umgebracht....

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BeitragThema: Re: ~Gedichtssammlung~   Do 17 Jun 2010, 20:26

Silberne Sterne.
Kaltes Laternenlicht.
Glitzerne Tränen
auf ihrem Gesicht.

Stille Schreie.
Schreiende Stille.
Metall auf ihrer Haut,
das ist ihr Wille.

Leise Nachtigall.
Blutroter Morgen.
Sie liegt auf der Straße,
an Sehnsucht gestorben.

Unten in der Höllenglut
tobt dunkle Dämonenbrut.
Wollen Engel Fallen sehen;
wollen Gott nun schlachten gehen!
Aus brennendem Schwefel steigen sie auf,
fahren in flammenden Kutschen zum Himmel hinauf.
Zu Tausenden stürmen sie das Tor,
dringen immer weiter vor.
Hunderte Engel fallen durch Dämonenhand.
Die blutige Spur bahnt sich ihren Weg bis ins gelobte Land.
Satan rückt nach; und vor Gottes weißem Schloss
wartet er mit erhobenem Schwert auf brennendem Ross.
„Hey!“, ruft er „hey, komm und kämpfe, Gott!“
Höhnisch lacht er, zu des Höchstens Spott.
Da tritt der Herr aus gleißendem Licht.
Die Verteidigung der Engel bricht.
Überall Leichen der Geflügelten,
überall Blut der Geknechteten.
Die Dämonen stürzen zu ihrem Fürst,
du zuckst zusammen, als du das Wutgeschrei hörst.
Der Himmel rot gefärbt vom Saft des Lebens
der ganze Kampf war wohl vergebens.
Oben im Himmel tobt die Dämonenbrut,
Federn regnen aus den Wolken, getränkt in Blut!

Schwarzer Engel,
traurige Kreatur
mit blindn Augen
und einem Flügel nur.

So liegt er da,
geküsst vom Leid.
Sein Körper geschunden,
das Herz nach Liebe schreit.

Gefallener Engel,
blutende Gestalt.
Hat niemals Liebe erfahren,
nur Gewalt.

So wird er sterben
liebkost vom Hass.
Mit blutroten Tränn,
die Wangen so blass.

Sterbender Engel,
einsames Wesen
wirst allein bleiben,
weil du's schon immer gewesen.

So ist er verschieden
aus den elenden Welten,
in denen Leben nichts war, nichts ist
und niemals wird gelten!

Ich träumte einen schönen Traum...
Von Wiesen voller Blumen
Wälder voller Tiere
Dem Himmel voller Vögel.
Ein Reh trank Wasser
Ein Frosch quakte
Eine Rose neigte sanft ihr Haupt...
Ich träumte einen traurigen Traum...
Von Menschen ohne Freude
Augen voller Tränen
Einem Himmel ohne Sterne.
Ein Kind schrie
Eine Liebe zerbrach
Die Nacht schien nie zu enden...
Ich träumte einen grausamen Traum...
Von Feuer, lautem Donner
Flüssen voll Blut
Wiesen ohne Gras und Blumen.
Eine Frau starb - erschossen
Ein Baum - nur mehr Skelett
Verbrannt war die Erde ringsumher...
Ich lachte mit dem ersten Traum
Weinte mit dem zweiten
Und schrie mit dem dritten.
Dann wachte ich auf,
verließ mein Heim
- und fand mich wieder in allen dreien

Mein Herz, wofür lebst Du?
In Welche Richtung strebst Du?
Für welche Menschen schlägst Du?
Und welchen Schmerz erträgst Du?

Mein Herz, wofür lachst Du?
Welch seltsame Dinge machst Du?
Und warum hinterfragst Du?
Welch traurige Worte sagst Du?

Tag für Tag mein Herz zerbricht
Bei jedem neuen Morgenlicht
Die tiefe, gleiche Frage ist
Ob mich nun wirklich wer vermißt

Ich will nur wirklich Liebe leben
Mich meinem Wesen ganz hingeben
Doch muß ich mich aufs neue fragen
Wer kann mein Herz wie's ist ertragen?

Wird diese Suche jemals enden?
Kann ich denn wieder Liebe spenden?
Ich will nicht mehr, ertrag es nicht
Daß jeden Tag mein Herz zerbricht
Ich will nur wahre Liebe leben...

POST MORTEM.
ein einfaches kreuz,
ohne aufschrieft,
wünschte ich mir,
aus schnell verwitterndem holz,
und eine träne von dir,
die ewig hält.

Die schlimmste Art jemanden zu vermissen,
ist neben ihm zu sitzen und zu wissen
dass er dir nie gehören wird....


Komm süßer Tod und erlöse mich
Komm ersehnter Tod lass mich jetzt nicht im Stich
666 Diabolus ich rufe dich
666 Diabolus belehre mich

Lehre mich den Hass zu führen
Lehre mich die Wut zu spüren
Die Wut die mich in Angst verstetztDie Wut die mich so sehr verletzt
Töte die Engel die mich umfliegen
Töte das Gute in mir und lass mich im Bösen liegen
Verbanne die Seelichkeit
Verfluche mich für die Ewigkeit

Wartest Du allein in der Dunkelheit
hinter den Mauern deiner Einsamkeit?
Bist Du verzweifelt oder lindert die Melancholie den Schmerz?
Hast Du noch Träume oder ist es erfroren Dein schwarzes Herz?

Siehst Du den Mond in eiskalter Nacht?
Hat dich Dein Hass um den Verstand gebracht?
Liebst Du die Finsternis um Dich herum?
Oder fragst Du immer noch nach dem Warum?

Weinst Du, wenn Du einsam in der Menge stehst?
Oder lächelst Du wenn Du verlassen auf endlosen Strassen gehst?
Liebst Du dich selbst um Deiner trockenen Tränen?
Oder spürst Du die Leere, das brennende Sehnen?

Verfluchst Du die Götter für Dein endendes Leben?
Oder ersehnst Du den Tod, den ewigen Frieden?
Ist Dir das Leben eine bleischwere Last?
Oder suchst Du Vergnügen in rastloser Hast?

Suchst Du die Ruhe tief in Dir selbst?
Oder trittst Du in Fallen, die Du dir selber stellst?
Willst Du den Ruhm, die Achtung der Andern?
Oder ziehst Du es vor abseits zu wandern?

Kennst Du die Antwort auf all diese Fragen?
Dann erträgst Du Dein Schicksal ohne zu klagen.
Doch wenn Du sie Dir vergeblich stellst,
dann geh - ich kann nicht sehen wie Du dich durchs Leben quälst

Ich sehe dich an und blicke in ein tränenverweintes gesicht.
ich rede mit dir,
doch du gibst mir keine antwort.
ich versuche dich zu trösten,
dir zuzureden,
das du ihn vergessen sollst,
doch du siehst mich nur verständnislos an.
ich streichel zärtlich deine wange,
doch statt einer warmen sanften haut,
berühre ich das kalte glas meines spiegels.

Schwarz

Schwarz ist die Farbe,
meiner Seele,
Schwarz ist die Farbe,
die ich immer wähle.

Schwarz ist die Farbe,
der dunklen Macht.
Schwarz ist die Farbe,
mit der meisten Kraft.

Ich liebe es schwarz zu denken,
schwarz meine Gedanken zu lenken,
schwarz meine Feinde zu zerstören,
schwarz meine Worte zu hören.

Schwarz ist die Farbe deiner Liebe zu mir,
aber ich denke,
du verstehst die schwarze Farbe nicht.

Schwarz ist die Farbe,
die mir gibt meine Kraft,
schwarz ist die Farbe,
mit der ich alles schaff.

Schwarz ist die Farbe,
meiner Wenigkeit.

Schwarz ist das Einzige was zählt,

ist das Einzige, was mich nicht quält.

Von Schmerzen erfüllt...
Von Schatten verhüllt...
Die Hoffnung besiegt...
Dunkelheit ist dass was sie sieht...
Die Liebe verschwunden...
In Trauer versunken...
Ihr Lachen hat sie verlassen...
So richtig kann sie es noch nicht fassen...
Unendliche Tränen in ihrem Gesicht...
Als sie schrieb hier dieses Gedicht...

Ihr sagt Dinge,
doch meint sie nicht so!
Wie sehr sie einen verletzen
wollt ihr nicht sehn.
Für euch sind es nur Worte....
doch für sie ist es mehr!
Schnell habt ihr sie vergessen
denn es waren ja nur Worte.
Doch sie,
sie kann dass nicht.
Noch lange schwirren sie ihr im Kopf herrum
sie wird sie einfach nicht los!
So schlagt sie, tretet sie
doch seit bitte still
rammt ihr ein Messer in den Bauch
doch versiegelt eure Lippen dabei
denn nichts kann ihr solche Schmerzen zufügen
wie die Dinge die ihr sagt
denn die wucht eurer Worte
ist euch bis heute noch nicht klar.....

komm zurück
stoppe den regen
und löse den schmerz von mir

komm zurück
bring das glück mir wieder
und kein tränenmeer

komm zurück
befreie mich aus dieser hölle
in de rich lebe tag für tag

komm zu rück
erfülle mich mit wärme
in jener kalten zeit

komm zurück
dass ist alles was ich sagen kann
mein größer wunsch

komm zurück
erlöse mich
und bleibe für immer

komm zurück
I Love You

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BeitragThema: Re: ~Gedichtssammlung~   Do 17 Jun 2010, 20:27

für immer lässt du mich allein
dabei wollte ich nur an deiner seite sein
nie wurde mir mein wunsch erfüllt
nie hab ich dir meine wahren gedanken enthüllt
nie gesagt wie ich fühle
nie gesagt dass ich dich liebe
nie gesagt wie wichtig du mir bist
nie gesagt das es für mich nur dich gibt

doch jetzt ist es zu spät....

Kommt auf leisen Schwingen,
Wird den Tod dir bringen.
Ein Engel der Nacht
Brutal handelt mit seiner Macht.

Er will es nicht,
das verhasste Sonnenlicht.
Drum fürchtet er den Tag,
Ihn verbringt im Sarg.

Solange er wohl ruht,
Bis ihn ruft das Blut.
Trinkt den Saft so rot
Du bist so gut wie tot.

Drachenliebe

Als kleines Kind lief sie umher,
im weißen langen Kleid aus Seide,
mit Stickereien reich verziert,
hinunter zu der alten Weide.

Bei der Weide da wohnt er,
der große goldene weise Drache,
hebt mit Pranken sie hinauf,
und hört erfreut die kindlich Lache.

Liebe ist es was er fühlt,
gefürchtet von den Menschen sehr,
doch kümmerts nicht das kleine Kind,
das liebt den Drachen wirklich sehr.

Doch was ist Liebe in der Zeit,
verweilt kurz nur, flügge im Wind,
auch vom Drachen, dem goldenen,
zu einem kleinen Menschenkind.

Zeit vergeht und verblasst zu Staub,
gehalten von Erinnerung,
er bleibt erhalten der ewige Traum,
doch wiederkehren tut die Frau.

Verstehen zu können wie die Zeit vergeht,
in Menschenjahren dazu ist es zu spät,
alt geworden mit runzeliger Haut,
sieht er die alte Frau heute kaum.

Die Drachenliebe wird ewig währen,
von Zeit zu Zeit und Jahr zu Jahr,
er weiß nicht warum sie nicht wieder kehrt,
doch er ist traurig man glaubt es kaum.

Für ihn ist kaum die Zeit vergangen,
er hängt Gedanken hinterher,
das Kind ist längst zur Frau geworden,
das Gehen fällt ihr schwer.

Oh Drache deine Liebe währt
für ewig und für alle Zeit,
und jeder Mensch, kein einzelner,
wird längst von ihr verzehrt, befreit.

Doch auch die Menschen lieben dich,
die Stärke und die Majestät,
du strahlst sie aus für alle Zeit,
zur Drachenliebe seid ewiglich.

Feuriger Odem brachte Vernichtung und Tod,
ich wurde gerufen gegen Menschengebot.
Sehr weit kam ich her, aus blutigem Land,
begleitete Krieger aus Feuer gebrannt.
Sie wurden geschaffen der Seele bar
Leid und Verwüstung ihr Auftrag war.


Ein Blick von ihnen, und nichts mehr zählt
wenn, dir Mensch, sich das Leben vom Körper schält.
Mein Feuer ist von der gleichen Art,
durchdringt Stein wie Seele, höllengepaart.
Die Schuppen so schwarz wie Obsidian,
gepanzertes Wesen, so flieg ich voran.
Klauenbewehrt, die Krallen dolchlang,
Mensch, hab nur acht, dein Niedergang !

Wir kamen in euer blühendes Land
und haben die Erde zu Asche verbrannt.
Wir schlugen die Schlachten mit Höllenkraft,
vergossen Blut wie wertlosen Saft.
Mein Herz war aus Stein, trieb Kämpfe voran,
doch eines Tages geschah es dann.

Im Schlachtengetümmel flog voraus ich ein Stück
zu erhalten von oben den Überblick.
Ein See war es, der mir ins Blickfeld kam,
so friedlich und still, zog mich magisch an.
Am Ufer saß ruhig eine zierliche Maid,
ihr Umriß weckte Vergangenheit.
Äonen von Jahren zogen vorbei
Gedanken schwirrten in Kreiseln herbei.

Einst gab es einmal ein treues Wesen,
das hatte mein Herz mit Liebe genesen.
Vergang`ne Gefühle brachen sich Bahn
Ich setzte flügelrauschend zur Landung an.
Die Maid sah mir entgegen mit klarem Blick,
sie wich nicht zurück, nicht einen Schritt.
Wie lieblich schön das Mädchen war!
von zarter Gestalt und flammenden Haar.
Dies glühte wie Feuer im Sonnenlicht,
Ich verneigte mich leicht- Anstandspflicht!

Sie trug ein einfaches Bauerngewand
bar jedem Zierrat und unnötigem Tand.
Die Haltung jedoch war königlich
dann wandte sie ihr Wort an mich.
Die Stimme war rein, so hell und so klar,
ich gestehe, dass ich gefangen war.
Sie sagte: " Hör, Drache, ich kenne dich
du brachtest uns Leid, nun töte mich.
All die, die ich liebte, sind lange tot
erlöse mich von meiner Not.
Um eines nur möchte ich bitten dich,
mach schnell, ich werde nicht weigern mich."

Ihre Worte schnitten mir gar ins Herz
brachten hervor den uralten Schmerz.
Sie sank auf die Knie, den Kopf gesenkt
ich habe ihr das Leben geschenkt.
Doch leider war dieses Geschenk verflucht,
denn sie hatte ja den Tod schon gesucht.
Nun stand ich vor ihr mit grausiger Macht
und hab doch nur wieder Leiden gebracht.

Ich spreizte die Klauen, sie erwartet den Hieb
Doch alles, wozu ich noch fähig blieb
war zärtlich über ihr Antlitz zu streichen
die einzelne Träne dort zu erreichen,
die unaufhaltsam nach unten rann,
der Drache war in des Weibes Bann.
Die Träne blieb an der Kralle hängen,
dieser Tropfen konnte Welten sprengen.
Ein Sonnenstrahl brach sich darin
gänzlich war meine Fassung dahin.
Mit all meiner uralten Drachenkraft
hab ich daraus einen Diamant gemacht
Den gab ich ihr, und damit mein Herz,
jedoch es linderte keinen Schmerz.

Sie sah mich an mit verschleierten Augen,
würde nie wieder an etwas Gutes glauben.
Lang sah ich sie an, dann flog ich heim,
ich musste nun ganz alleine sein.
Gepanzerte Brust, doch ich spürte mein Herz,
und wieder diesen uralten Schmerz.
Mensch, sei versichert, ich schwöre es heut,
ich habe all meine Taten bereut.
Ihr werdet mich niemals wiedersehen
ich werde zum Sternbild des Drachen gehen.

Geburt und Lehrzeit eines Drachen



Ich erzähle euch heut´, bis jetzt vergraben im Herz
von Geburt und von Tod, von Liebe und Schmerz.
Lange bevor du, Mensch, warst auf der Welt
haben Drachen sich zum Kampf schon gestellt.
Die Feindschaft war groß, die Kämpfe war`n Krieg,
sie führten nur die Besten zum Sieg.
Einst Legion war unsere Zahl,
der Tod traf viele, Mal um Mal.
Dann zogen manche sich zurück,
Vernunft obsiegte, Stück um Stück.

In jener Zeit ward ich geboren
und war von Anbeginn verloren.
Der Hort tief in der Erdenmitte,
Lavaumspült, nach Blutdrachensitte.
In dem Moment, als das Ei ich verließ,
Eine Feuerlohe durch die Lava stieß.
Geschmolzener Stein durchbohrte mein Herz,
bereitete mir unsäglichen Schmerz.
Anstelle des Herzens erstarrte er dann,
so war`s, wie ich zum Steinherzen kam.

Die Feuersglut, die durch den Körper rann,
verwandelte Schuppen in Obsidian.
Schwarzglänzend stand ich neben der Schale des Ei,
und tat meinen ersten gefürchteten Schrei.
Ein Schrei, der später die Welt erzittern ließ,
meine Mutter, ich glaube, sie ahnte wohl dies.
Sie war eine Lady, gebildet, blutrot,
in jener Nacht war ihr Mutterglück tot.
Mit steinernem Herz ein pechschwarzer Sohn,
der Blutdrachensippe ärgster Hohn.
Meine Brüder und Schwestern verlachten mich sehr,
es war meines Bleibens nicht länger mehr.
Bei dunkler Nacht stahl ich mich aus dem Hort,
die Mutter bemerkt es, ließ mich tränenreich fort.

Eine Stimme vernahm ich tief in mir drin,
aus schwarzmagischem Land, da mußte ich hin.
Ich ging in die Lehre sehr viele Jahr`,
bei Nargyl, der ein Dämon war.
Er lehrte mich manch Ritual,
Gifttrank im Feuerglutpokal.
Ich öffnete die Höllenpforte,
war in der Menschheit finsterster Orte.
Mein Schrei war Tod, ging um die welt,
der Menschlein Furcht war groß bestellt.

Jahrhunderte übte ich schwarze Kunst
und stieg weit auf in Höllengunst.
Nargyl war mir kein Meister mehr,
ich bedauerte seinen Tod nicht sehr.
Urplötzlich war der Tag dann da,
ich befehligte die Dämonenschar.
Wir rissen die Menschheit gern ins Verderben,
gar viele Tapfere mußten sterben.
Die Feuer brannten, die Dörfer war`n tot,
es färbte sich die Sonne rot.

In einer verkohlten Stallung aus Holz,
ehemals eines Königs Stolz,
zog ich mich eines Tages zurück
und fand in einem Wäschestück,
gewickelt ein Mädchen, etwa ein Jahr,
das völlig frei von Ängsten war.
Sie streckte mir die Ärmchen entgegen,
ich wollte sie der Hölle segnen.
Doch etwas in mir hielt mich zurück,
der Panzer des Herzens sprang ein Stück.

Ich weiß nicht wieso, ich nahm sie mit heim,
und ließ die kämpfende Schar allein.
Ihr Blick war wie Lava, mein Steinherz, das schmolz,
ich war auf sie wie eine Tochter stolz.
Sie wuchs heran, wurde die schönste Maid,
in der Hölle und auf Erden weit.
Sie war sehr klug, lernte flugs dazu,
Gefühle kamen, ließen mich nicht mehr in Ruh.
Sie war es , für die ich Lieder dichtete,
doch das ist eine andere Geschichte.




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******************************

Der Drachenschatz

©️ Sanguis Draconis 01.06.2004


©️ Aragorn / Schwarzblutengel

Ich hüte seit langem meinen Drachenschatz
im hintersten Winkel der Höhle verborgen.
Ich weiß die Herkunft jeden einzelnen Stücks,
zu horten ist mir ein Bedürfnis geworden.

Jahrtausende zogen vorbei, der Schatz wuchs an,
gigantisch sein Wert nach eurem Menschenmaß.
Schaut, jenes Stück war einer Königin hold,
so sehr, dass sie darüber die Liebe vergaß.

Jenes andere Teil, so kommt näher heran,
wurde kühn selbst von Sindbad einstens geraubt.
Ich seh` es am blitzenden Auge ganz klar,
es gefällt euch, mir ist der Glanz längst verstaubt.

Mutig seid ihr in diese Höhle zu kommen
um den immensen Schatz eines Drachen zu sehen.
Tapfere Ritter haben mir stets gefallen,
ihr werdet nicht ohne Geschenk von mir gehen.

Zwischen zwei Dingen könnt ihr frei wählen, mein Herr,
doch überlegt euch sehr gut, was ihr von mir wollt.
Schon manchen hat völlig verblendet die Gier,
ihn hat dann sehr schnell der Leibhaftige geholt.

So entscheidet euch jetzt, ihr seht ihn hier glänzen,
einen Diamanten, wie euer Kopf so groß.
Doch wenn ihr ihn wähltet, so wisset dazu,
Macht, Blut und Einsamkeit wird dann euer Los.

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BeitragThema: Re: ~Gedichtssammlung~   Do 17 Jun 2010, 20:38

Kennst du das Gefühl wen du shcrieen willst, doch es geht nicht?
Kennst du das Gefühl wen du weinen willst, doch es get nicht?
Kennst du das Gefühl wen du sterben willst, doch es geht nicht?

Was macht einen Menschen aus?
Nicht die Worte die er spricht...
Nicht die mimik in seinem gesicht...
sondern das was ihn berührt, und er innerlich spührt!

für seine gefühle kann der mensch nichts
nur für den schaden den er damit anrichten kann

Ich liebte einst mein leben, ich liebte den jungen, wolt ihm alles geben
Doch das leibes gift mich erblinden lis,
ich hatte nicht gemerkt wie du bist: so miss!
Lis mich auf sein spiel ein,
musste deine liebst sein,
doch du warst ja so gemein,
ich musste schwören ewich treue,
nun sehe ich in den himmel voller reue
Musste das? Was hat ich getan?
Wieso tust du so einen wahrn?
Nun muss ich gehen, will die welt nie wieder sehen


Höre nimals auf zu träumen,
den in einem Traum…
verbergen sich oft die wahren werte des lebens…

thinking about you in my darkness



i can t escape this hell
so many times i ve tried
but im caged inside
somebody get me through this nightmore
i can t controle myself
this animal have become

im not broken
dont try to fix me!

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BeitragThema: Re: ~Gedichtssammlung~   Do 17 Jun 2010, 20:39

Johann Wolfgang von Goethe

Die Braut von Korinth

Nach Korinthus von Athen gezogen
Kam ein Jüngling, dort noch unbekannt.
Einen Bürger hofft' er sich gewogen;
Beide Väter waren gastverwandt,
Hatten frühe schon
Töchterchen und Sohn
Braut und Bräutigam voraus genannt.

Aber wird er auch willkommen scheinen,
Wenn er teuer nicht die Gunst erkauft?
Er ist noch ein Heide mit den Seinen,
Und sie sind schon Christen und getauft.
Keimt ein Glaube neu,
Wird oft Lieb' und Treu
Wie ein böses Unkraut ausgerauft.

Und schon lag das ganze Haus im stillen,
Vater, Töchter, nur die Mutter wacht;
Sie empfängt den Gast mit bestem Willen,
Gleich ins Prunkgemach wird er gebracht.
Wein und Essen prangt,
Eh er es verlangt;
So versorgend wünscht sie gute Nacht.

Aber bei dem wohlbestellten Essen
Wird die Lust der Speise nicht erregt;
Müdigkeit läßt Speis' und Trank vergessen,
Daß er angekleidet sich aufs Bette legt;
Und er schlummert fast,
Als ein seltner Gast
Sich zur offnen Tür herein bewegt.

Denn er sieht, bei seiner Lampe Schimmer
Tritt, mit weißem Schleier und Gewand,
Sittsam still ein Mädchen in das Zimmer,
Um die Stirn ein schwarz- und goldnes Band.
Wie sie ihn erblickt,
Hebt sie, die erschrickt,
Mit Erstaunen eine weiße Hand.

Bin ich, rief sie aus, so fremd im Hause,
Daß ich von dem Gaste nichts vernahm?
Ach, so hält man mich in meiner Klause!
Und nun überfällt mich hier die Scham.
Ruhe nur so fort
Auf dem Lager dort,
Und ich gehe schnell, so wie ich kam.

Bleibe, schönes Mädchen! ruft der Knabe,
Rafft von seinem Lager sich geschwind:
Hier ist Ceres', hier ist Bacchus' Gabe,
Und du bringst den Amor, liebes Kind!
Bist vor Schrecken blaß!
Liebe, komm und laß,
Laß uns sehn, wie froh die Götter sind!

Ferne bleib, o Jüngling! bleibe stehen,
Ich gehöre nicht den Freuden an.
Schon der letzte Schritt ist, ach! geschehen
Durch der guten Mutter kranken Wahn,
Die genesend schwur:
Jugend und Natur
Sei dem Himmel künftig untertan.

Und der alten Götter bunt Gewimmel
Hat sogleich das stille Haus geleert.
Unsichtbar wird Einer nur im Himmel
Und ein Heiland wird am Kreuz verehrt;
Opfer fallen hier,
Weder Lamm noch Stier,
Aber Menschenopfer unerhört.

Und er fragt und wäget alle Worte,
Deren keines seinem Geist entgeht.
Ist es möglich, daß am stillen Orte
Die geliebte Braut hier vor mir steht?
Sei die Meine nur!
Unsrer Väter Schwur
Hat vom Himmel Segen uns erfleht.

Mich erhälst du nicht, du gute Seele!
Meiner zweiten Schwester gönnt man dich.
Wenn ich mich in stiller Klause quäle,
Ach! in ihren Armen denk an mich,
Die an dich nur denkt,
Die sich liebend kränkt;
In die Erde bald verbirgt sie sich.

Nein! bei dieser Flamme sei's geschworen,
Gütig zeigt sie Hymen uns voraus,
Bist der Freude nicht und mir verloren,
Kommst mit mir in meines Vaters Haus.
Liebchen, bleibe hier!
Feire gleich mit mir
Unerwartet unsern Hochzeitschmaus!

Und schon wechseln sie der Treue Zeichen:
Golden reicht sie ihm die Kette dar,
Und er will ihr eine Schale reichen,
Silbern, künstlich, wie nicht eine war.
Die ist nicht für mich;
Doch, ich bitte dich,
Eine Locke gib von deinem Haar.

Eben schlug dumpf die Geisterstunde,
Und nun schien es ihr erst wohl zu sein.
Gierig schlürfte sie mit blassem Munde
Nun den dunkel blutgefärbten Wein;
Doch vom Weizenbrot,
Das er freundlich bot,
Nahm sie nicht den kleinsten Bissen ein.

Und dem Jüngling reichte sie die Schale,
Der, wie sie, nun hastig lüstern trank.
Liebe fordert er beim stillen Mahle;
Ach, sein armes Herz war liebekrank.
Doch sie widersteht,
Wie er immer fleht,
Bis er weinend auf das Bette sank.

Und sie kommt und wirft sich zu ihm nieder:
Ach, wie ungern seh' ich dich gequält;
Aber, ach! berührst du meine Glieder,
Fühlst du schaudernd, was ich dir verhehlt.
Wie der Schnee so weiß,
Aber kalt wie Eis
Ist das Liebchen, das du dir erwählt.

Heftig faßt er sie mit starken Armen,
Von der Liebe Jugendkraft durchmannt:
Hoffe doch bei mir noch zu erwarmen,
Wärst du selbst mir aus dem Grab gesandt!
Wechselhauch und Kuß!
Liebesüberfluß!
Brennst du nicht und fühlest mich entbrannt?

Liebe schließet fester sie zusammen,
Tränen mischen sich in ihre Lust;
Gierig saugt sie seines Mundes Flammen,
Eins ist nur im andern sich bewußt.
Seine Liebeswut
Wärmt iht starres Blut;
Doch es schlägt kein Herz in ihrer Brust.

Unterdessen schleichet auf dem Gange
Häuslich spät die Mutter noch vorbei,
Horchet an der Tür und horchet lange,
Welch ein sonderbarer Ton es sei:
Klag- und Wonnelaut
Bräutigams und Braut
Und des Liebestammelns Raserei.

Unbeweglich bleibt sie an der Türe,
Weil sie erst sich überzeugen muß,
Und sie hört die höchsten Liebesschwüre,
Lieb' und Schmeichelworte mit Verdruß-
Still! der Hahn erwacht!-
Aber morgen Nacht
Bist du wieder da? - und Kuß auf Kuß.

Länger hält die Mutter nicht das Zürnen,
Öffnet das bekannte Schloß geschwind:
Gibt es hier im Hause solche Dirnen,
Die dem Fremden gleich zu Willen sind?-
So zur Tür hinein.
Bei der Lampe Schein
Sieht sie - Gott! sie sieht ihr eigen Kind.

Und der Jüngling will im ersten Schrecken
Mit des Mädchens eignem Schleierflor,
Mit dem Teppich die Geliebte decken;
Doch sie windet gleich sich selbst hervor.
Wie mit Geists Gewalt
Hebet die Gestalt
Lang und langsam sich im Bett empor.

Mutter! Mutter! spricht sie hohle Worte,
So mißgönnt ihr mir die schöne Nacht!
Ihr vertreibt mich von dem warmen Orte,
Bin ich zur Verzweiflung nur erwacht?
Ist's Euch nicht genug,
Daß ins Leichentuch,
Daß Ihr früh mich in das Grab gebracht?

Aber aus der schwerbedeckten Enge
Treibet mich ein eigenes Gericht.
Eurer Priester summende Gesänge
Und ihr Segen haben kein Gewicht;
Salz und Wasser kühlt
Nicht, wo Jugend fühlt;
Ach! die Erde kühlt die Liebe nicht.

Dieser Jüngling war mir erst versprochen,
Als noch Venus' heitrer Tempel stand.
Mutter, habt Ihr doch das Wort gebrochen,
Weil ein fremd, ein falsch Gelübd' Euch band!
Doch kein Gott erhört,
Wenn die Mutter schwört,
Zu versagen ihrer Tochter Hand.

Aus dem Grabe werd' ich ausgetrieben,
Noch zu suchen das vermißte Gut,
Noch den schon verlornen Mann zu lieben
Und zu saugen seines Herzens Blut.
Ist's um den geschehn,
Muß nach andern gehn,
Und das junge Volk erliegt der Wut.

Schöner Jüngling! kannst nicht länger leben;
Du versiechest nun an diesem Ort.
Meine Kette hab' ich dir gegeben;
Deine Locke nehm' ich mit mir fort.
Sieh sie an genau!
Morgen bist du grau,
Und nur braun erscheinst du wieder dort.

Höre, Mutter, nun die letzte Bitte:
Einen Scheiterhaufen schichte du;
Öffne meine bange kleine Hütte,
Bring in Flammen Liebende zu Ruh;
Wenn der Funke sprüht,
Wenn die Asche glüht,
Eilen wir den alten Göttern zu.

(1797)

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- René Descrates
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